1. FC Heidenheim steht vor dem Abstieg

1. FC Heidenheim steht vor dem Abstieg

Zehn Spieltage vor dem Saisonende sieht sich der 1. FC Heidenheim in akuter Abstiegsgefahr. Trainer Frank Schmidt äußerte sich nach der 0:2-Niederlage gegen den SV Werder Bremen am Samstag äußerst offen und ehrlich.

Die Niederlage war bereits die 16. in dieser Saison, was für Schmidt den endgültigen Verlust der Hoffnung auf den Klassenerhalt bedeutet. Nach drei Jahren in der Bundesliga geht er nun von einem Abstieg aus. "Es wäre schon mehr als ein Wunder, wenn wir da unten nochmal rauskommen", sagte der 52-Jährige nach dem Spiel.

Frank Schmidt, der seit über 18 Jahren im Amt ist und auch bei einem Abstieg eine Jobgarantie hat, entschied sich für eine schonungslose Ehrlichkeit: "Ich lüge doch keine Menschen an, sondern ich sage die Dinge so, wie sie sind", erklärte der Trainer des 1. FC Heidenheim auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen den zuvor Tabellenletzten SV Werder Bremen. "Es wäre nicht richtig zu sagen: ‚Der Glaube ist ungebrochen‘, und mit Hoffnung kommst du im Fußball sowieso nicht weit."

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Mit lediglich 14 Punkten hat der 1. FC Heidenheim bereits acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz und zudem ein deutlich schlechteres Torverhältnis. Dies ist kaum mehr aufzuholen, insbesondere wenn man die bisherige Saison betrachtet. Schmidt kommentierte: "Wir haben in der ganzen Saison drei Siege erzielt. Es wäre nicht richtig, hier jemanden anzulügen." Der 1. FC Heidenheim spielt bereits sensationell seine dritte Saison in der Bundesliga und hatte es in der Saison 2024/2025 sogar einmal in die UEFA Conference League geschafft. Nun steht jedoch zu befürchten, dass die Zeit in der ersten Liga bald ein Ende finden wird. "Jetzt stehen die Zeichen ganz klar dafür, dass wir leider in die 2. Liga zurück müssen", so Schmidt. Zehn Spieltage vor Saisonende habe sein Verein nun "viel Zeit, sich vorzubereiten".

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