1. FC Köln erleidet unglückliche Niederlage gegen Union Berlin

1. FC Köln erleidet unglückliche Niederlage gegen Union Berlin

Die Spieler des 1. FC Köln sanken enttäuscht auf den Rasen, während die Akteure von Union Berlin jubelten. Die bittere Niederlage kam in der Nachspielzeit und beendete das Jahr unglücklich für die Kölner.

Der 1. FC Köln verlor sein letztes Spiel des Jahres äußerst unglücklich gegen Union Berlin, wobei das entscheidende Tor zum 0:1 erst in der Nachspielzeit fiel. Für den ehemaligen Kölner Trainer Urs Fischer war es ein besonderer Erfolg an seiner alten Wirkungsstätte.

Nach dem entscheidenden Tor in der 90.+1 Minute äußerte Baumgart: „Wir freuen uns über die drei Punkte. Wenn es 0:0 ausgegangen wäre, hätten wohl alle gesagt, dass es ein gutes Ergebnis ist. Am Ende können wir sagen, dass es glücklich war. Aber das nehmen wir gerne mit.“ Der 53-Jährige genießt die Vorweihnachtszeit in Köln. Vor dem Spiel wurde er bei einem Spaziergang von einem älteren Mann herzlich begrüßt, was zeigt, dass er in Köln immer willkommen ist.

Nach dem Spiel berichtete Baumgart von seinen aufregenden Tagen in Köln: „Ich fliege am Abend zurück und bin Sonntagmittag wieder in Köln. Ich genieße die nächsten zwei, drei Tage mit meiner Tochter und meiner Frau. Das zeigt, dass ich immer wieder gerne in Köln bin. Ich werde hier ein, zwei Mal essen gehen.“ Der Trainer genießt den Reisestress, der ihn rund um den vierten Advent von Köln nach Berlin und zurück bringt.

„Ich habe das Gefühl, hier immer willkommen zu sein. Und ich freue mich immer, wenn ich in Köln bin. Jetzt, mit dem Sieg, ist es natürlich noch schöner“, lacht Baumgart. Seine Frau Katja liebt die Stadt am Rhein, und auch Tochter Emilia ist begeistert. Sie arbeitet als Friseurmeisterin und Stylistin im Herzen der Stadt. Für Baumgart ist Köln somit auch ein Stück Heimat.

„Wenn du einmal hier in Köln angekommen bist und dazugehört, ist es selten, dass man dich wieder loslässt – und das ist auch schön“, genießt der Union-Trainer die Mentalität der Kölner. Vor dem Spiel wurde er emotional, als ihm bei Sky das Lied „Tommi“ von AnnenMayKantereit, interpretiert von Klavierkünstler „Stadtgeklimper“, vorgespielt wurde. Dies erinnerte ihn an den Abschied von Jonas Hector.

Sportlich möchte Baumgart mit Union im neuen Jahr dort anknüpfen, wo sie 2025 aufgehört haben: „Wir haben jetzt 21 Punkte, das ist mehr, als alle erwartet haben, und was wir uns gewünscht haben. Im nächsten Jahr geht es darum, gleich wieder Punkte zu sammeln. Es geht stark los.“ Am 10. Januar müssen die Köpenicker daheim gegen Mainz antreten, gefolgt von einem Auswärtsspiel in Augsburg am 15. Januar.

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