1. FC Köln nimmt Derby-Frust mit einem kreativen Training in die Winterpause
Der 1. FC Köln schüttelt den Derby-Frust ab. Mit einem kreativen Kostümtraining verabschiedet sich die Mannschaft von Lukas Kwasniok in eine ausgedehnte Auszeit.
Köln – Am Dienstagvormittag lud der Trainer zu einem Kostümtraining im Schlumpf-Kostüm ein, bevor die Spieler für fünf Tage in den Urlaub gehen.
„Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die Jungs top motiviert zurückkommen und in den letzten Wochen vor der Winterpause Vollgas geben, wenn sie vorher noch einmal durchatmen und vielleicht mit der Familie verreisen können. Zudem ist die Winterpause so kurz, dass die Spieler in der Regel nicht verreisen und maximal mit ihren Familien Weihnachten feiern können“, sagte Kwasniok über die ungewöhnlich lange Pause mitten in der Saison.
Sportdirektor Thomas Kessler fügte hinzu: „Jetzt haben wir ein wenig Zeit, um uns zu erholen. Der ein oder andere wird diese Gelegenheit nutzen, um den Kopf freizubekommen. Die bisherige Phase war schließlich sehr intensiv.“
Während Jakub Kaminski (Polen), Isak Johannesson (Island), Rav van den Berg (U21 Niederlande) und DFB-Debütant Said El Mala mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, kann der Rest der Mannschaft bis Montag entspannen, bevor die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt beginnt.
„Die Jungs werden sich fünf Tage vom Spiel und dem Karneval erholen. Wir müssen die Ergebnisse verarbeiten. Es war kein positives Ergebnis, aber bislang ist die Saison insgesamt positiv. Wir lassen uns das Lächeln – auch wenn es im Derby war – nicht nehmen. Am Montag werden wir dann wieder angreifen“, erklärte Kwasniok.
Nach seinen ersten Monaten in der Bundesliga zieht es den Trainer für einige Tage zu seiner Familie. „Ich werde am Mittwoch nach Hause fahren, wenn ich fit bin“, sagte der Coach mit einem Augenzwinkern.
Er ergänzte: „Dort werde ich entspannen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir danach noch fünf Spiele zu absolvieren haben. Dabei wollen wir den Abstand nach unten aufrechterhalten und darauf achten, dass wir unsere Punktebilanz weiter verbessern können“, so Kwasniok.