1. FC Köln: Traumstart in die Saison
Der 1. FC Köln hat sich als Sechster in die zweite Länderspielpause der Saison verabschiedet und kann nach sechs Spielen eine beeindruckende Bilanz vorweisen, die als „Traumstart“ bezeichnet werden kann.
Mit insgesamt zehn Punkten hat der 1. FC Köln bereits bedeutende Schritte in Richtung des großen Ziels Klassenerhalt gemacht und sich weit von den unteren Tabellenplätzen entfernt. Trainer Lukas Kwasniok, der in diesem Sommer einen Umbruch im Team vollzogen hat, benötigte dafür keinerlei Anlaufzeit.
Auch von einer Vereinslegende gab es Lob für Kwasnioks Arbeit an seiner ersten Bundesliga-Station: Pierre Littbarski, Weltmeister von 1990, äußerte sich in einem Interview mit Ran sehr positiv über die bisherigen Eindrücke am Geißbockheim. Er sagte: „Stimmung, Qualität, Trainer, Verein – das passt im Moment sehr gut.“
Littbarski erläuterte das Erfolgsrezept des FC und hob die „Variabilität“ des Teams hervor. Diese Stärke wird besonders dem Trainer zugeschrieben, der die volle Tiefe seines neu zusammengestellten Kaders optimal nutzt.
„Die Mannschaft hat verschiedene taktische Möglichkeiten und kann emotional nachlegen“, so Littbarski. „Trainer Kwasniok wechselt durch, letzte Woche kam ganz überraschend Dominique Heintz zum Einsatz. Er versteht es, alle Spieler bei Laune zu halten.“
Im letzten Spiel vor der Länderspielpause, einem 1:0-Sieg gegen Hoffenheim, wurde der bislang nicht berücksichtigte Profi Heintz von Beginn an eingesetzt. Der erfahrene Spieler fügte sich nahtlos ins Kölner Kollektiv ein und überzeugte in 72 Minuten Spielzeit.
Die Wirkung solcher Signale an den gesamten Kader sei „ganz wichtig“, schloss Littbarski. Er zeigte sich überzeugt: „Der FC steht nicht durch Zufall da oben.“