1. FC Köln tritt beim Cologne Cup an
Wer wird der Meister von Köln? Diese Frage wird am Donnerstag beim Cologne Cup beantwortet. Der 1. FC Köln tritt dabei aufgrund von Personalausfällen an und spielt um 18 Uhr im Südstadion gegen den Drittligisten Viktoria Köln sowie den Regionalligisten Fortuna Köln. Laut Trainer Lukas Kwasniok bieten die beiden Testspiele, die jeweils 45 Minuten dauern, vor allem den Spielern, die zuletzt wenig Spielzeit erhalten haben, die Möglichkeit, sich zu beweisen.
Die Bedeutung dieser Chance sollte nicht unterschätzt werden, wie die letzte Länderspielpause gezeigt hat. Luca Waldschmidt fiel mit fünf Toren und zwei Vorlagen im Spiel gegen Schwarz-Weiß Essen auf und empfahl sich damit für einen Einsatz gegen den VfL Wolfsburg.
Im packenden 3:3 gegen die „Wölfe“ erzielte der Spielmacher prompt sein erstes Saisontor und stand anschließend auch beim 1:3 in Leipzig in der Startelf. „Das Spiel in Essen hat gezeigt, dass man mit einer starken Leistung wieder auf sich aufmerksam machen kann“, bemerkte Kwasniok vor dem Cologne Cup.
Waldschmidt wird erneut gefordert sein, nachdem er zuletzt nur wenig (gegen Stuttgart) oder gar nicht (gegen Hoffenheim) eingesetzt wurde. Neben ihm müssen sich auch Alessio Castro-Montes, Cenk Özkacar, Jusuf Gazibegovic, Linton Maina und Denis Huseinbasic beweisen und Eigenwerbung betreiben.
Derweil ist Marius Bülter, der frischgebackene Vater eines Sohnes, weiterhin aufgrund einer Achillessehnenreizung nicht einsatzfähig. „Bülti kann hoffentlich Anfang nächster Woche ins Training einsteigen, um eine volle Trainingswoche zu haben“, erklärte Kwasniok. Zudem muss der FC-Coach auf Keeper Marvin Schwäbe (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Jan Thielmann (Verletzung aus dem Hoffenheim-Spiel) verzichten. „Das Ziel ist, dass Marvin nächste Woche wieder einsteigen kann. Bei Jan beobachten wir die Situation von Tag zu Tag. Sein Fuß ist nicht kaputt, sondern weist nur Narben auf“, fügte Kwasniok hinzu.
Zusätzlich sind Said El Mala (U21), Jakub Kaminski (Polen) und Isak Johannesson (Island) auf Länderspielreise, weshalb der Trainer auch einigen Youngstern die Chance geben wird. Im Training durften sich unter der Woche Etienne Borie, Yannick Mausehund, Luc Dabrowski, Maik Afri Akumu und Mikolaj Marutzki präsentieren.
Alle dürfen auf Spielminuten gegen die Stadtrivalen hoffen. Kwasniok betonte: „Es spricht nichts dagegen, die Jungs einzusetzen, da sie einen guten Eindruck hinterlassen. Sie bringen Frische und Dynamik ins Training, weil sie richtig Gas geben. Sie haben einen weiteren Schritt gemacht.“