Abschied von Thomas Müller: FC Bayern steht vor neuen Herausforderungen

Abschied von Thomas Müller: FC Bayern steht vor neuen Herausforderungen

Nach mehr als 20 Jahren endet in diesem Sommer die Ära von Thomas Müller als aktiver Profi beim FC Bayern. In München steht der Verein vor der Aufgabe, diesen Verlust zu kompensieren.

München – Der Abschied von Thomas Müller hinterlässt beim FC Bayern nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine große Lücke. Vor dem Supercup gegen den VfB Stuttgart äußerten sich Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund zur Bedeutung des langjährigen Führungsspielers und wie der Klub die Zeit ohne ihn meistern will.

„Ich weiß es noch nicht, er war noch nicht weg. Er hat ein paar Mal mit uns mittrainiert. Ich werde immer ein besonderes Gefühl für Thomas haben. Als Trainer ist es sehr positiv-intensiv, mit ihm zu arbeiten. Ich glaube, sein Einfluss und seine Geschichte werden jetzt etwas Besonderes in diesem neuen Verein sein. Wir werden weiterhin auf seine Spiele schauen. Jetzt müssen andere Spieler für ihn einspringen“, erklärte Kompany auf der Pressekonferenz.

Christoph Freund betonte ebenfalls den besonderen Status des Ur-Bayern: „Thomas Müller hatte sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine eine tragende Rolle. Er sorgte für viel Unterhaltung und Gesprächsstoff. Dies ist auch eine Chance für andere Spieler, in neue Rollen zu schlüpfen. Müller ist ein ganz besonderer Mensch.“

Mit dem Abgang des Weltmeisters von 2014 endet eine Ära an der Säbener Straße. Für die Münchner beginnt nun die Herausforderung, seine Präsenz und Erfahrung auf mehrere Schultern zu verteilen. Kompany und Freund sind sich jedoch einig: Das Erbe Müllers ist groß, und die Mannschaft wird wachsen müssen, um die entstandene Lücke zu schließen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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