Aktuelle Nachrichten zur Fußball-Weltmeisterschaft
In Zürich protestieren Fußballfans gegen die FIFA. Kylian Mbappé strebt an, Geschichte zu schreiben, während Thomas Helmer das WM-Debakel der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. Alle aktuellen WM-Nachrichten im Ticker.
Update vom 13. Juli, 21:20 Uhr: Der niederländische Schiedsrichter Rob Dieperink ist verstorben. Der Fußballverband KNVB bestätigte den Tod des 38-Jährigen. „Mit Rob verlieren wir einen hochgeschätzten Unparteiischen mit internationaler Erfahrung, aber vor allem einen großartigen und engagierten Kollegen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit“, so der Verband.
Dieperink hätte eigentlich bei der WM im Einsatz sein sollen, wurde jedoch im April 2026 wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung eines 17-Jährigen verhaftet. Der Verdacht konnte zwar nicht bestätigt werden, dennoch durfte er nicht zur WM reisen. Bei der EM 2024 war er als Video-Assistent tätig.
Update vom 13. Juli, 20:25 Uhr: Schweiz-Star Manuel Akanji hat sich mit DFB-Ikone Jens Lehmann angelegt. Der ehemalige Torwart hatte vor dem WM-Viertelfinale gegen Argentinien dem Blick gesagt: „Ich glaube, die Schweizer freuen sich am meisten darauf, vielleicht ein Trikot von Messi zu bekommen.“ Nach dem knappen Aus (1:3 nach Verlängerung) konterte Akanji: „Grüße an Jens Lehmann, der gesagt hat, wir sind nur hier zum Trikottauschen. Man hat gesehen, was wir können – auch in Unterzahl. Es ist respektlos, solche Aussagen zu treffen.“ Das erreichte WM-Viertelfinale ist der größte Erfolg in der Geschichte der Schweizer Nationalmannschaft.
Update vom 13. Juli, 20:00 Uhr: Youri Tielemans, der mit der belgischen Nationalmannschaft ein starkes Turnier gespielt hat, steht kurz vor einem Wechsel innerhalb der Premier League. Berichten zufolge wird er zu Manchester United wechseln. Laut Fabrizio Romano soll es bereits eine mündliche Einigung geben. Aktuell steht Tielemans noch bei Aston Villa unter Vertrag.
Update vom 13. Juli, 19:10 Uhr: Vor dem ersten WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wird es eine Schweigeminute geben. Präsident Emmanuel Macron kündigte dies auf der Plattform X an. Der Hintergrund ist der zehnte Jahrestag des Terroranschlags von Nizza. „Vielen Dank an den FIFA-Präsidenten, dass er dem Anliegen Frankreichs und aller engagierten Franzosen nachgekommen ist“, schrieb Macron.
Update vom 13. Juli, 18:28 Uhr: Der mit Norwegen ausgeschiedene Erling Haaland wünscht der englischen Nationalmannschaft den WM-Titel. „Ja, warum nicht? Ich habe einige Spieler von Manchester City in der englischen Mannschaft. Natürlich wünsche ich England Erfolg. Es ist ein tolles Land und hat ein schönes Trikot“, so der Angreifer.
Update vom 13. Juli, 16:59 Uhr: Obwohl die englische Nationalmannschaft seinen Halbfinaltraum beendet hat, ist Erling Haaland nun Fan von England bei dieser WM. Schließlich verdient er nicht nur bei Manchester City sein Geld, sondern wurde auch in England geboren, weil sein Vater Alf-Inge dort als Profi spielte. „Ich hatte ein England-Trikot, bevor ich ein Norwegen-Trikot hatte“, verriet der blonde Stürmer.
Update vom 13. Juli, 16:25 Uhr: Der kroatische Fußballverband (HNS) hat schneller als der DFB das Vakuum auf der Cheftrainerposition gefüllt. Slaven Bilić wird neuer Nationaltrainer und Nachfolger von Zlatko Dalić. Für den früheren Bundesliga-Profi des Karlsruher SC ist es bereits die zweite Amtszeit als Nationaltrainer Kroatiens. „Ich fühle mich dieser Aufgabe vollkommen gewachsen. Ich bin heute ein reiferer und erfahrenerer Trainer als 2006 – aber ich habe denselben Ehrgeiz und Wunsch, Kroatien als starke, mutige und erfolgreiche Mannschaft zu sehen“, sagte er bei seiner Vorstellung.
Update vom 13. Juli, 15:35 Uhr: Im dritten Halbfinale treffen Frankreich und Spanien zum 39. Mal aufeinander. Von den bisherigen 38 Begegnungen konnte Spanien 18 gewinnen, Frankreich 13 (sieben Remis). Kurioserweise begegnen sich die beiden Teams nun zum dritten Mal in Folge in einem Halbfinale. 2024 siegte Spanien im EM-Halbfinale 2:1, 2025 im Halbfinale der Nations League mit 5:4.
Update vom 13. Juli, 14:45 Uhr: In Zürich, dem Sitz der FIFA, gingen Fußballfans auf die Straße, um gegen die Organisation und insbesondere ihren Präsidenten Gianni Infantino zu protestieren. Auf den Bannern der Demonstranten standen Slogans wie „Gegen die moderne FIFA“, „Stoppt die FIFA-Korruption“, „Infantino raus!“ und „Der Fußball gehört den Fans“.
Der ohnehin schon angeschlagene Ruf der FIFA wurde durch das umstrittene Urteil zu Folarin Balogun weiter beschädigt. Trotz einer roten Karte im vorherigen Spiel durfte der US-Stürmer gegen Belgien spielen, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Neubewertung beantragt hatte. Die FIFA bestreitet jedoch jegliche Einflussnahme.
Auch Gerüchte über eine Bevorzugung Argentiniens und Superstar Lionel Messi halten sich hartnäckig. Es wird behauptet, Infantino sei ein großer Unterstützer von Messi und wolle, dass der Superstar lange im Turnier bleibt, was zu vielen Schiedsrichterentscheidungen zu seinen Gunsten führen würde. Allerdings zeigen die Fakten eine andere Realität.
Update vom 13. Juli, 14:25 Uhr: Thomas Helmer, Europameister von 1996, hat ebenfalls mit der deutschen Nationalmannschaft abgerechnet. „Was mich erschrocken hat, ist nicht, dass wir leistungsmäßig oder in der Breite nicht die besten Spieler haben – sondern ich war gestört von der Einstellung, dem Willen und dem Nicht-Aufgeben, was wir sonst immer hatten“, sagte er bei Sport1.
Die Entscheidung, Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer zu verpflichten, sieht er positiv: „Kloppo wird das schaffen. Ich glaube, dass er die Jungs einfangen kann und ihnen die richtige Mentalität und Einstellung einimpft, die wir zuletzt vermisst haben.“ Dennoch wird auch er nicht zaubern können, denn: „Wir sind nicht mehr Weltspitze. Das müssen wir uns eingestehen.“
Update vom 13. Juli, 14:00 Uhr: Nach Informationen von Absolut Fussball treffen sich am Dienstag DFB-Präsident Neuendorf und Bundesligaboss Watzke mit Red Bull CEO Oliver Mintzlaff im Süden der Republik zu persönlichen Verhandlungen. Dabei soll besprochen werden, unter welchen Bedingungen Jürgen Klopp aus seinem bis 2029 laufenden Vertrag bei RB herauskommt.
Update vom 13. Juli, 13:55 Uhr: In der aktuellen UEFA-Fünfjahreswertung belegt Deutschland den vierten Platz. Ähnlich sieht es bei der Ligazugehörigkeit der Spieler der vier Halbfinalisten aus. 41 Spieler verdienen ihr Geld in der Premier League, 28 in LaLiga. Aus Frankreichs Ligue 1 kommen 13 Spieler. Nur sechs Halbfinalisten spielen in der Bundesliga; da Bayer Grimaldo zu Atlético gewechselt ist, sind es nur noch fünf.
Update vom 13. Juli, 12:45 Uhr: Erstmals stehen im Halbfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft die aktuellen Top 4 der FIFA-Weltrangliste. Die Nummer 1, Frankreich, trifft auf die Nummer 3, Spanien. Im zweiten Halbfinale erwartet der Zweite, Weltmeister Argentinien, den Vierten, England.
Update vom 13. Juli, 12:35 Uhr: Spaniens ehemaliger Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den kommenden Halbfinalgegner rassistisch beleidigt. Frankreich verfüge über einen „Kader von höchstem Niveau. Allerdings ...