Al-Nassr strebt Verpflichtung von Kingsley Coman an
Al-Nassr hat Interesse an einer Verpflichtung von Kingsley Coman bekundet, während der FC Bayern München offenbar plant, bei einem möglichen Transfer des Franzosen nach Saudi-Arabien finanziell zu profitieren.
Nach Informationen von Sky liegt die Wunschsumme der Münchner bei etwa 50 Millionen Euro. Bisher hat Al-Nassr jedoch noch kein offizielles schriftliches Angebot beim deutschen Rekordmeister eingereicht, was sich jedoch kurzfristig ändern könnte, da das Interesse der Saudis weiterhin wächst.
Der Klub, der von Superstar Cristiano Ronaldo angeführt wird, plant laut übereinstimmenden Medienberichten, den 29-jährigen Franzosen mit einem finanziellen Paket zu überzeugen, das ihn in völlig neue Gehaltsdimensionen heben würde. Coman liegt bereits ein unterschriftsreifer Drei-Jahres-Vertrag bis 2028 vor, der ihm ein Nettojahresgehalt zwischen 20 und 25 Millionen Euro einbringen soll. Insgesamt könnte der Flügelstürmer damit bis zu 75 Millionen Euro verdienen, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu seinem derzeitigen Gehalt von rund 17 Millionen Euro beim FC Bayern darstellt.
Coman steht seit geraumer Zeit auf der Wunschliste mehrerer Topklubs aus Saudi-Arabien. Auch Al-Nassr soll den Offensivspieler bereits länger beobachten. Gespräche zwischen beiden Vereinen laufen, jedoch gibt es bislang keine Einigung. Der aktuelle Marktwert des Franzosen wird auf etwa 30 Millionen Euro geschätzt, was den Bayern-Bossen möglicherweise zu niedrig erscheint.
Ob Coman den FC Bayern tatsächlich verlassen wird, bleibt ungewiss. Der Champions-League-Sieger von 2020 hat Berichten zufolge noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Bereits im Sommer 2024 stand er kurz vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien, als ihm ebenfalls lukrative Angebote vorlagen. Letztendlich entschied sich der Offensivspieler jedoch für einen Verbleib in München.
Falls Coman in der laufenden Transferperiode verkauft wird, müssten die Bayern schnell handeln und einen hochwertigen Ersatz für die Außenbahn verpflichten. Angesichts der kurzen Zeit bis zum Transferschluss könnte sich die Situation um den Franzosen daher rasch zuspitzen.