Alexander Nübels Rückkehr zu Bayern München: Zukunft ungewiss

Alexander Nübels Rückkehr zu Bayern München: Zukunft ungewiss

Kehrt Alexander Nübel zum FC Bayern München zurück? Die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart zeigen sich offen für alternative Lösungen.

In Stuttgart sind die Rufe nach Nübel – „Nübel, Nübel, Nübel“ – längst zum festen Bestandteil der Fans geworden. Doch das könnte sich bald ändern, denn Nübels Leihvertrag läuft aus. Der Torwart, der vom FC Bayern München an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist, steht somit 2026 vor einer möglichen Rückkehr an die Säbener Straße.

Aktuell ist eine weitere Leihe theoretisch denkbar, jedoch gilt dies als unwahrscheinlich, insbesondere aus der Perspektive des FC Bayern München, der sein Gesicht wahren möchte. Immerhin verdient Nübel jährlich rund zehn Millionen Euro, von denen der Rekordmeister zwei Drittel übernimmt.

Die Münchner hatten sich auf diesen Deal eingelassen, da sie Nübel als potenziellen Nachfolger für Manuel Neuer eingeplant hatten. Derzeit deutet jedoch vieles darauf hin, dass der einstige Welttorhüter auch über die laufende Saison hinaus bei Bayern im Tor stehen wird, was für Nübel voraussichtlich das Ende seiner Zeit in München bedeuten würde.

Daher wäre der Rekordmeister, sollte Neuer weitermachen, nicht abgeneigt, Nübel, der an Stuttgart ausgeliehen ist, zu verkaufen. Allerdings spielen die VfB-Verantwortlichen, laut Informationen von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, nicht mit dem Gedanken, Nübel fest zu verpflichten. Ein Ablösebetrag von 25 Millionen Euro wäre den Schwaben für einen Torhüter generell zu hoch.

Auch über eine weitere Leihe, mit der die Münchner wahrscheinlich ohnehin nicht einverstanden wären, denken die Stuttgarter derzeit nicht nach. Zum einen, weil es Mitte Oktober noch zu früh ist, um solche Szenarien zu erörtern, und zum anderen, weil Stuttgart mit Dennis Seimen bereits einen zukünftigen Torwart unter Vertrag hat, was zu einer Pattsituation zwischen dem VfB und Bayern führt.

Aktuell zeigt Seimen beim SC Paderborn beeindruckende Leistungen und hält in acht Zweitligapartien viermal die Null – häufiger als jeder andere Torhüter in der zweiten Liga. Diese Entwicklung wird an der Mercedesstraße gerne gesehen, auch wenn es aus Sicht des VfB noch zu früh ist, sich festzulegen, ob Seimen als Nummer eins in die kommende Saison gehen soll.

Wie unsere Redaktion erfahren hat, hinterlässt Seimen bei den Stuttgarter Bosse den Eindruck, wie ein „alter Hase“ zu agieren. Dennoch möchte man ihn nicht unter Druck setzen und ihn nicht verwirren. Immerhin kennt er bereits den Druck von Sprechchören, wie sie für Nübel in Paderborn laut wurden, wo er schnell zum Publikumsliebling avancierte.

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