Ana Ivanovic über mentale Herausforderungen während ihrer Tennis-Karriere

Ana Ivanovic über mentale Herausforderungen während ihrer Tennis-Karriere

Ana Ivanovic, die ehemalige Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste und Ex-Frau von Bastian Schweinsteiger, spricht offen über die mentalen Herausforderungen, die sie während ihrer Karriere erlebte.

Die heute 38-Jährige, die als French-Open-Siegerin die Tenniswelt bereiste, beendete ihre erfolgreiche Laufbahn im Dezember 2016. Nach ihrer Karriere verbrachte sie viel Zeit mit ihrem Ex-Mann Schweinsteiger und ihren drei Söhnen. Im Sommer 2025 wurde die Trennung des einstigen Traumpaares bekannt. Ivanovic offenbart nun, dass sie auch sportlich mit großen Zweifeln zu kämpfen hatte.

In der kroatischen Sport-Talkshow „Neuspjeh prvaka“ machte die Serbin ein schockierendes Geständnis: „In den letzten Jahren meiner Karriere hatte ich sehr starke Panikattacken, sobald ich auf den Platz ging. Ich habe nie darüber gesprochen, aber ich hatte wirklich heftige Panikattacken.“ Diese mentalen Probleme hatten einen spürbaren Einfluss auf ihre sportlichen Leistungen, doch die Gründe dafür waren den meisten unbekannt.

Ivanovic erklärte weiter: „In Wirklichkeit war ich einfach nur in Panik und konnte nicht mehr. Ich hatte panische Angst davor, am nächsten Tag wieder auf den Platz zu gehen und vor Publikum spielen zu müssen.“ Trotz dieser heftigen Panikattacken fiel es der ehemaligen Nummer 1 schwer, ihre Karriere mit nur 29 Jahren zu beenden.

„Natürlich war es kein leichter Schritt und es fiel mir schwer, Tennis aufzugeben, denn seit meinem fünften Lebensjahr war es mein Leben, meine erste Liebe, etwas, das ich wirklich liebte und in dem ich sehr gut war. Aber ich hatte das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt für mich war“, so die dreifache Mutter.

Vor einigen Wochen war Ivanovic die letzte Gegnerin ihrer Freundin Angelique Kerber, die offiziell von der Tennisbühne Abschied nahm. Zuletzt verbrachten die beiden Frauen gemeinsam Urlaub auf Capri. „Ich vermisse die großen Turniere, den Wettkampf, das Gefühl, das Adrenalin, aber ich bereue meine Entscheidung nicht. Ich bin sehr glücklich, wo ich jetzt bin“, zieht Ivanovic ihr Fazit. Trotz ihrer schweren Panikattacken kann sich ihre sportliche Bilanz sehen lassen.

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