Argentinien trifft auf die Schweiz im WM-Viertelfinale 2026

Argentinien trifft auf die Schweiz im WM-Viertelfinale 2026

Wer wird ins Halbfinale der WM 2026 einziehen? Titelverteidiger Argentinien muss dazu zunächst die Schweiz besiegen. Das Spiel wird im Liveticker verfolgt.

Kansas City

Im letzten Viertelfinale der WM 2026, der letzten Gelegenheit auf ein Halbfinalticket, empfängt das Arrowhead Stadium in Kansas City in der Nacht auf Sonntag (3:00 Uhr MESZ) die Titelverteidiger Argentinien und die Schweiz. Der Gewinner zieht nach Atlanta weiter. Argentinien-Trainer Scaloni zeigt sich trotz der Favoritenrolle besorgt: „Es gibt keine leichten Gegner, das wissen wir alle. Für mich ist die Schweiz eine hervorragende Mannschaft.“

Argentiniens Strategie beruht, wie so oft, auf Lionel Messi. Der Superstar hat in diesem Turnier bereits acht Tore erzielt, bestreitet seine sechste WM und ist mit 39 Jahren noch immer in Topform. In der Partie gegen Ägypten erzielte er ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Trainer Scaloni räumt kurz mit Fitnessgerüchten auf: „Er ist fit, er hat einen Fitnesscoach.“ Und weiter: „Es ist wie immer, er ist bereit und das Team unterstützt ihn sehr.“ Auf die Frage, ob Messi ihn noch überraschen kann, antwortet Scaloni trocken: „Ich glaube, dass er der Beste bleibt – wenn er das möchte.“

Allerdings hat Argentinien in den letzten Spielen nicht gerade Sicherheit ausgestrahlt. Sowohl gegen Kap Verde als auch gegen Ägypten musste sich die Albiceleste durch die K.-o.-Runde zittern. Gegen die Schweiz soll sich das ändern. Auf der anderen Seite hat die Schweiz ein ernsthaftes Problem: Johan Manzambi fehlt. Der 20-jährige Freiburger, der mit drei Toren der beste Schweizer Torschütze im Turnier ist, fällt aufgrund einer Knieprellung aus – er hatte bereits das Achtelfinale verpasst.

Trainer Murat Yakin beschreibt dies als „Schockmoment“ und äußert wenig Hoffnung: „Johan kann morgen leider nicht spielen. Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen, aber das ist noch nicht möglich.“ Interessant ist, dass Manzambi laut Medienberichten kurz vor einem 60-Millionen-Euro-Wechsel zu Newcastle United steht.

Dennoch hat die Schweiz schon Schlimmeres überstanden. Im Achtelfinale gegen Kolumbien gewann das Team von Kapitän Granit Xhaka im Elfmeterschießen, wobei Torwart Gregor Kobel zum Helden wurde. Für die Eidgenossen ist es das erste WM-Viertelfinale seit dem Heimturnier 1954. Xhaka, 33 Jahre alt und ehemaliger Leverkusener, gibt die Marschroute vor: „Ich bin nicht hierher gekommen, um nur hier zu stehen. Wir wollen auch den nächsten Schritt machen.“

Taktisch wird die Schweiz auf Kompaktheit und schnelles Umschalten setzen – genau die Stärken, für die Manzambi prädestiniert gewesen wäre. Xhaka glaubt dennoch an die Fähigkeiten seines Teams: „Wenn wir diese Einheit erneut zeigen, können wir Argentinien auch ärgern.“

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