Aymen Barkok wechselt zu Raja Casablanca

Aymen Barkok wechselt zu Raja Casablanca

Der 27-jährige Aymen Barkok, ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt, war ein halbes Jahr lang ohne Verein. Berichten zufolge hat er nun einen neuen Club gefunden.

Casablanca – Aymen Barkok galt einst als vielversprechendes Talent bei Eintracht Frankfurt. Obwohl die große Karriere ausblieb, kann er auf Stationen bei der SGE, Fortuna Düsseldorf, Mainz 05, Hertha BSC und Schalke 04 zurückblicken. Bei seinem letzten Arbeitgeber in der 2. Bundesliga war seine Zeit jedoch nicht erfolgreich. Nach einem halben Jahr bei Schalke 04 stehen lediglich sechs Einsätze zu Buche, gefolgt von einer Trennung im vergangenen Sommer.

Seitdem hatte der gebürtige Frankfurter keinen neuen Vertrag unterzeichnet. Wie die Medien Bild und Sky übereinstimmend berichten, hat Barkok nun endlich einen neuen Verein gefunden. Er wird erstmals einen Vertrag im Ausland unterschreiben und sich dem marokkanischen Spitzenclub Raja Casablanca anschließen.

Barkok befindet sich bereits im nordafrikanischen Land, wo derzeit der Afrika Cup stattfindet, um seinen Medizincheck abzulegen. Nach erfolgreichem Abschluss soll er einen Vertrag unterzeichnen, der ihn für zweieinhalb Jahre an den 13-fachen marokkanischen Meister und dreifachen Gewinner der afrikanischen Champions League bindet.

Der offensive Mittelfeldspieler besitzt sowohl die deutsche als auch die marokkanische Staatsbürgerschaft. Bislang hat er 17 Mal für die marokkanische Nationalmannschaft gespielt und war Teil des Teams, das sich erfolgreich für die WM 2022 in Katar qualifizierte. Barkok kam in allen Qualifikationsspielen zum Einsatz und erzielte sogar einen Treffer, fehlte jedoch letztendlich im Aufgebot des späteren WM-Vierten. Sein letztes Länderspiel bestritt er Mitte 2022.

Mit dem Wechsel zu Raja Casablanca erhält Barkok die Möglichkeit, als Schlüsselspieler viel Spielzeit zu sammeln und seine alte Form wiederzufinden. In der marokkanischen Metropole kann er sich zudem erneut für die Nationalmannschaft empfehlen. Derzeit nimmt das Team am Afrika Cup teil, während Marokko auch für die WM 2026 qualifiziert ist, wo es in Gruppe C auf Brasilien, Schottland und Haiti trifft – möglicherweise auch mit Aymen Barkok.

Topics

Related news