Bastian Schweinsteiger ehrt Franz Beckenbauer anlässlich seines Todestages

Bastian Schweinsteiger ehrt Franz Beckenbauer anlässlich seines Todestages

Bastian Schweinsteiger bewahrt das Andenken an Franz Beckenbauer, dessen Todestag sich bald zum zweiten Mal jähren wird. Der "Kaiser" bleibt unvergessen.

Die beiden Vereinslegenden des FC Bayern, die nie zusammen gespielt haben, schätzten sich sehr. Als Franz Beckenbauer am 7. Januar 2024 verstarb, berührte die Nachricht auch Bastian Schweinsteiger. Jetzt ehrt der 41-jährige Weltmeister von 2014 die „Lichtgestalt“ des deutschen Fußballs auf besondere Weise.

Auf Instagram hat Schweinsteiger die Aufgabe, für acht verschiedene Nationen jeweils einen Spieler auszuwählen. Dabei muss er sich für Argentinien, Spanien, Portugal, Frankreich, England, Brasilien, die Niederlande und Deutschland entscheiden. Diese Herausforderung ist nicht einfach, da sowohl Legenden aus vergangenen Jahrzehnten als auch aktuelle Stars in Frage kommen.

Für Argentinien wählt Schweinsteiger erwartungsgemäß Lionel Messi, gegen den er im WM-Finale 2014 gespielt hat. In der Kategorie Spanien entscheidet er sich für den aufstrebenden jungen Spieler Lamine Yamal, der derzeit für Aufsehen sorgt. Eines seiner größten Idole ist Zinedine Zidane, den er für Frankreich auswählt.

Bei den Engländern wählt Schweinsteiger die Legende Bobby Charlton. Für Brasilien und Portugal stehen Pelé und Cristiano Ronaldo an der Spitze seiner Auswahl. Nachdem er für die Niederlande Johan Cruyff, der 2016 verstorben ist, genannt hat, muss er sich für seinen Lieblingsspieler Deutschlands entscheiden.

Nach kurzer Überlegung fällt seine Wahl auf Franz Beckenbauer. Der im Alter von 78 Jahren verstorbene Beckenbauer war sowohl für den FC Bayern als auch für die deutsche Nationalmannschaft eine absolute Legende. Die Fans können Schweinsteigers Entscheidung für Beckenbauer nachvollziehen, sind jedoch verwundert über seine Wahl von Lamine Yamal.

Der 18-Jährige gilt als das größte Talent im Weltfußball, doch viele hätten sich gewünscht, dass Schweinsteiger Andrés Iniesta, Xavi, Carles Puyol oder Iker Casillas auswählt. Dennoch gibt es um Beckenbauers Auswahl keine Diskussionen. Die Allianz Arena befindet sich mittlerweile am Franz-Beckenbauer-Platz 5, und ein Trikot des Kaisers hängt unter dem Stadiondach. Hätte der Mann, der das Verteidigen revolutionierte, noch gelebt, wäre er wahrscheinlich ebenfalls in Schweinsteigers Auswahl gelandet.

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