Bayern München: Kingsley Coman vor Wechsel zu Al-Nassr

Bayern München: Kingsley Coman vor Wechsel zu Al-Nassr

Der Abgang von Kingsley Coman vom FC Bayern München rückt näher. Sportdirektor Christoph Freund hat ein aktuelles Update zu den Transferplänen des Vereins gegeben und sich zum Transferpoker um Nick Woltemade geäußert.

Das Sommer-Transferfenster bleibt noch gut zwei Wochen geöffnet, und beim FC Bayern gibt es insbesondere in der Offensive weiterhin offene Fragen. Freund, der 48-Jährige, reagierte auf die anhaltenden Spekulationen rund um Woltemade.

Mit Kingsley Coman steht ein weiterer prominenter Abgang bevor. Der Flügelspieler steht kurz vor einem Wechsel zum saudischen Topklub Al-Nassr. Der 29-jährige Franzose wäre nach Thomas Müller und Leroy Sané bereits der dritte Offensivabgang in diesem Sommer. Zudem plagt die Mannschaft die langwierige Verletzung von Jamal Musiala, wodurch die Personaldecke im Angriff dünner denn je erscheint.

Trotz dieser Abgänge sieht Freund keinen Anlass zur Nervosität. „Wir wollten ein oder zwei Veränderungen herbeiführen. Wir streben eine ausgewogene Mischung an. Die Quantität ist geringer, aber die Qualität bleibt hoch. Wir sind gut aufgestellt. Zudem kehren mit Musiala, Davies und Ito Schlüsselspieler zurück“, erklärte der Sportdirektor auf der Pressekonferenz vor dem Supercup gegen den VfB Stuttgart.

Es ist jedoch klar, dass der Rekordmeister weiterhin nach Verstärkungen Ausschau hält. Neben dem Neuzugang Luis Diaz könnten in den kommenden Tagen weitere Transfers folgen. „Wir haben noch zwei Wochen Transferzeit“, betonte Freund.

Zum laufenden Transferpoker um Nick Woltemade, bei dem das dritte Angebot des FC Bayern in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro in dieser Woche gescheitert sein soll, wollte sich Freund nicht weiter äußern. „Der FC Bayern war nicht die Partei, die hier viel gesprochen hat. Es wird viel über Fristen und Zahlen diskutiert. Wir haben uns dazu nie geäußert und werden das auch jetzt nicht tun. Es gibt keinen neuen Stand. Morgen spielen wir gegen Stuttgart, und der Spieler ist dort unter Vertrag. Es gebührt dem Respekt, dass wir vor dem Spiel nicht erneut die Diskussion anheizen“, so Freund.

Mit dieser klaren Ansage liegt der Fokus vorerst auf dem Supercup-Duell, während im Hintergrund sicherlich die Transferaktivitäten weiterlaufen.

Topics

Related news