Bayern München schließt Transfer von Nicolas Jackson ab
Der Bayern-Kader für die Saison 2025/26 wurde am Deadline Day durch den Transfer von Nicolas Jackson vervollständigt. Die Verantwortlichen des FC Bayern München zeigen sich nun offenbar zufrieden mit dem aktuellen Team.
In den Tagen vor dem Ende der Transferperiode hielten die Diskussionen über die Kaderzusammensetzung der Bayern an. Stars wie Harry Kane äußerten Bedenken über eine zu dünne Personaldecke, insbesondere in der Offensive, was auch von Sportvorstand Max Eberl bestätigt wurde. Letztendlich gelang es den Bayern, mit Nicolas Jackson einen weiteren Offensivspieler zu verpflichten.
Berichten von Sky zufolge herrscht intern Zufriedenheit mit dem Kader nach der späten Verpflichtung von Jackson. Der Sportvorstand Max Eberl wurde wiederholt kritisiert, und auch Uli Hoeneß geriet in die Schusslinie, nachdem er öffentlich angeregt hatte, dass die Bayern nur noch Leihspieler verpflichten sollten.
Interessant ist, dass die englische Zeitung Sun enthüllt, dass Vincent Kompany maßgeblich am Jackson-Deal beteiligt war. Kompany versuchte bereits während seiner Zeit als Trainer bei Anderlecht, Jackson zu verpflichten. Jackson sei fest entschlossen gewesen, mit Kompany zusammenzuarbeiten. Bevor der ursprüngliche Leihvertrag abgeschlossen wurde, hatte Kompany mit dem Spieler telefoniert, was Jackson überzeugte, ein Last-Minute-Angebot von Juventus Turin abzulehnen.
Kontakte aus Jacksons Umfeld betonen, dass sein Lager voll hinter ihm steht und in den letzten 48 Stunden alles unternommen hat, um den Deal abzuschließen. Für die Bayern stellte sich der Transfer jedoch als kostspielig heraus: Der FC Bayern München überweist stolze 16,5 Millionen Euro an Chelsea für die einjährige Leihe und übernimmt zudem das volle Gehalt des Spielers. Die Kaufoption liegt bei 65 Millionen Euro. Chelsea hatte im Sommer 2023 rund 37 Millionen Euro für Jackson gezahlt.