Bayern München strebt Verpflichtung von Nick Woltemade an
Der FC Bayern München plant, Nick Woltemade zu verpflichten, während der VfB Stuttgart eine hohe Ablösesumme fordert. Sowohl der Stürmer als auch sein Berater sind sich einig: Der Wechsel muss zustande kommen.
München/Stuttgart – Obwohl die Bayern keine weiteren Spieler dringend benötigen, gibt es ein zusätzliches Budget für Woltemade. Diese Woche wurde bekannt, dass die Bayern-Führung in einer Sitzung eine Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen hat. Während der FC Bayern insgesamt eher zurückhaltend auf dem Transfermarkt auftritt, bleibt der Nationalspieler die Priorität Nummer eins. Von Seiten des Spielers ist klar: Er möchte Stuttgart in Richtung München verlassen.
Laut neuesten Informationen von Sky hat der DFB-Pokalsieger erneut betont, dass er vor Ablauf der Transferfrist zum FC Bayern wechseln möchte. Bis zum 1. September müssen sich beide Vereine einigen, andernfalls könnte der Transfer frühestens im Winter durchgeführt werden. Eine Einigung ist jedoch bislang nicht in Sicht.
Das letzte Angebot des deutschen Rekordmeisters soll bei 50 Millionen Euro gelegen haben, zuzüglich möglicher Bonuszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro. Dies ist eine erhebliche Summe, zumal der aktuelle Marktwert des Angreifers lediglich 30 Millionen Euro beträgt.
Erst im vergangenen Sommer hatte der VfB Woltemade von Bremen verpflichtet. Innerhalb weniger Monate entwickelte er sich zu einem absoluten Leistungsträger, gewann den DFB-Pokal und wurde kurz darauf als Torschützenkönig Vize-Europameister bei der U21-EM. Zuvor feierte er bereits sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann.
Woltemades Berater, Danny Bachmann, unterstützt den Wunsch seines Klienten, an die Isar zu wechseln. Ein Ultimatum wurde jedoch nicht an die beiden Vereine gerichtet. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat in den letzten Wochen immer wieder betont, dass er Woltemade gerne in München sehen würde.
Derzeit sieht es jedoch nicht danach aus, als würden sich Stuttgart und Bayern auf eine Ablösesumme einigen. Die Schwaben treiben den Preis weiter in die Höhe, während der FCB sich die Frage nach einer finanziellen Schmerzgrenze stellt. Woltemade selbst trainiert fleißig und scheint bereit zu sein, ein „Nein“ seines Arbeitgebers akzeptieren zu müssen.