Bayern München sucht nach neuem Stadion für Frauenmannschaft

Bayern München sucht nach neuem Stadion für Frauenmannschaft

Der FC Bayern München hat kurzzeitig auch beim Erzrivalen TSV 1860 München nach einer neuen Spielstätte für seine Frauenmannschaft gesucht. Das Grünwalder Stadion wurde jedoch schnell als keine geeignete Option ausgeschlossen.

Mit lediglich 2.500 Plätzen ist das Stadion am Campus für die Frauenmannschaft deutlich zu klein, während die Allianz Arena für die meisten Spiele viel zu groß ist. Eine Erweiterung des Campus-Stadions ist nicht möglich, da die Stadt München dem Vorhaben eine Absage erteilt hat.

Wie der kicker berichtet, haben die Verantwortlichen des FC Bayern sogar überlegt, das Stadion an der Grünwalder Straße, die Heimat des TSV 1860 München, zu erwerben. Ein solcher Schritt hätte in München und der Fußballwelt für viel Aufsehen gesorgt. Allerdings wurde diese Option aufgrund des schlechten Zustands der Anlage schnell verworfen.

Aktuell favorisiert der FC Bayern den Sportpark in Unterhaching, der im Vergleich zum Grünwalder Stadion in einem deutlich besseren Zustand ist. Theoretisch könnte dort in Zukunft auch die zweite Mannschaft des Rekordmeisters ihre Spiele austragen, insbesondere wenn man wieder in der 3. Liga spielen sollte.

Bislang gibt es von vereinsinternen Quellen keine offiziellen Informationen zu den Planungen, ebenso wenig von der SpVgg Unterhaching, die derzeit ihre Heimspiele im Sportpark austrägt. Für die SpVgg würde sich jedoch nichts ändern, sollten die Bayern das Stadion kaufen; lediglich das Konto, auf das die Pacht überwiesen wird, würde eine andere Nummer erhalten, da die Zahlungen derzeit an die Gemeinde Unterhaching gehen.

Wie die Münchner tz berichtet, wäre ein Kauf des Sportparks auch für die SpVgg von Vorteil. Der von einem Gutachter festgelegte Kaufpreis von 7,56 Millionen Euro könnte sich für die Bayern als echtes Schnäppchen erweisen. Zum Vergleich: Für einen Spieler wie Sacha Boey zahlte man etwa das Vierfache. Der Deal ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, doch alle Beteiligten zeigen sich optimistisch, dass eine Einigung erzielt werden kann. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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