Bayern München: Transfers nur leihweise erlaubt

Bayern München: Transfers nur leihweise erlaubt

Transfers ja – aber bitte nur leihweise: Beim FC Bayern München gelten trotz einiger Abgänge strenge Vorgaben. Ein ironischer Kommentar von Max Eberl bringt die angespannte Situation auf den Punkt.

München – Nach dem Abgang von Kingsley Coman hatte die sportliche Leitung unter Max Eberl fest mit einem dauerhaften Neuzugang gerechnet. Doch der Aufsichtsrat zog die Notbremse. Laut der Süddeutschen Zeitung dürfen nur noch Leihspieler verpflichtet werden – ein Beschluss, den Ehrenpräsident Uli Hoeneß öffentlich unterstützte: „Ich würde dringend empfehlen, den Kader mit einem Leihspieler zu ergänzen, der bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag steht.“

Mit Blick auf den wohl gescheiterten Transfer von Nick Woltemade konnte sich Eberl einen spöttischen Kommentar nicht verkneifen. Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Leipzig sagte er: „Es wurde so viel während des Transferfensters geredet. Der aktuelle Stand ist, dass das Thema vom Tisch ist. Keine Ahnung, was bis zum 1. September noch passieren wird.“ Und dann – mit einem Lachen: „Vielleicht leiht uns Stuttgart ihn ja aus. Wir können ihn ausleihen. Vielleicht werden wir kreativ.“

Der Name Woltemade beschäftigt die Bayern nicht erst seit Kurzem. Schon in den Wochen vor dem Supercup intensivierten sich die Kontakte, und auch öffentlich wurde das Interesse deutlich. Nach der 2:1-Niederlage gegen den FC Bayern erklärten die VfB-Verantwortlichen das Thema für beendet. Vorstandschef Alexander Wehrle sprach von einer „zu 100 Prozent erledigten Akte“, während Sportdirektor Fabian Wohlgemuth betonte: „Alle wissen Bescheid, dass das Thema für diesen Sommer vom Tisch ist.“

An der Säbener Straße klingt dies zurückhaltender. Trotz der klaren Signale aus Stuttgart äußerte sich Sportdirektor Christoph Freund auffällig offen und verwies auf die laufende Transferperiode. Dass Eberl nun selbst mit einem ironischen Seitenhieb nachlegte, zeigt: Ganz abgeschlossen scheint das Kapitel in München noch nicht zu sein. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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