Bayern-Spieler verletzen sich im Supercup gegen Stuttgart
Stuttgart – Im Supercup in Stuttgart musste der FC Bayern München gleich zwei Spieler vorzeitig vom Platz nehmen. Sportdirektor Christoph Freund gab nach dem Spiel ein Update zu den Verletzungen.
Der Kader des FC Bayern ist vor dem bevorstehenden Bundesligastart in weniger als einer Woche stark dezimiert. Während des 2:1-Siegs gegen den VfB Stuttgart im Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstagabend kamen zwei weitere Verletzungen zu den bereits bestehenden Sorgen hinzu.
In der 70. Minute verletzte sich Konrad Laimer, als er einem scheinbar aussichtslosen Ball nachjagte und sich bei einem misslungenen Grätschen verletzte. Der 28-Jährige wurde an der Torauslinie behandelt, zog einen Schuh aus und signalisierte schnell, dass er nicht weiterspielen konnte. Er wurde schließlich durch Sacha Boey ersetzt, der defensiv einige Schwierigkeiten hatte.
Nur wenige Minuten nach Laimers Verletzung musste auch Serge Gnabry das Spielfeld vorzeitig verlassen. Der 30-Jährige wurde tief angespielt und versuchte, in der Mitte der Stuttgarter Hälfte einen Lupfer über den weit aus seinem Tor geeilten VfB-Keeper Fabian Bredlow zu spielen. Dieser Versuch misslang, und Gnabry blieb auf dem Rasen liegen, während er sich das Bein hielt und offensichtlich auch einen Krampf hatte. In der 80. Minute wurde er durch Raphaël Guerreiro ersetzt.
Sportdirektor Christoph Freund konnte nach dem Spiel jedoch vorsichtige Entwarnung geben. Zu Laimers Verletzung erklärte er: „Konny hatte einen Krampf und hatte zuvor bereits Probleme mit seinem kleinen Zeh. Das war alles zusammen ein bisschen zu viel. Es sollte aber nicht so schlimm sein.“
Auch über Gnabry äußerte sich Freund optimistisch: „Serge fiel auf das Knie und hatte ebenfalls einen leichten Krampf. Er war ziemlich erschöpft. Bei beiden sollte es nicht so schlimm sein.“ Bis zum Bundesliga-Auftakt am 22. August in der Allianz Arena sollten beide Spieler voraussichtlich wieder einsatzbereit sein.