Bayern-Trainer Kompany setzt auf Rotation im Topspiel gegen Leverkusen
Nach dem 4:1-Sieg im Pokal gegen Köln hat Bayern-Trainer Vincent Kompany die Rotationsmaschine angeworfen. Seine Entscheidungen hat er vor dem Spiel erläutert.
München – Der FC Bayern tritt im Bundesliga-Topspiel gegen Leverkusen mit einer Aufstellung an, die so bisher noch nicht zu sehen war. Das Innenverteidiger-Duo vor Manuel Neuer besteht aus Minjae Kim und Jonathan Tah, flankiert von Tom Bischof und Konrad Laimer. Im Mittelfeld beginnen Leon Goretzka und Joshua Kimmich, während die Offensive von Serge Gnabry, Raphaël Guerreiro, Nicolas Jackson und Lennart Karl gebildet wird.
In der Startelf fehlen die bisher unangefochtenen Offensivstars Luis Díaz, Michael Olise und Harry Kane, der in dieser Saison in jedem Spiel von Beginn an spielte und sich nun eine wohlverdiente Auszeit gönnt. Auf die Frage, warum er das Offensivtrio zunächst auf die Bank setzt, erklärte Kompany am Sky-Mikrofon: „Es war klar, dass sie heute nicht wieder 90 Minuten spielen können. Ich bevorzuge es, sie in der zweiten Halbzeit einzusetzen, damit sie einen stärkeren Einfluss auf das Spiel haben.“
Kompany fügte hinzu: „Die Frage ‚Wann bekommen sie mal Ruhe?‘ wird jede Woche gestellt. Es geht jetzt nicht um Ruhe, sondern darum, wann wir sie am effektivsten einsetzen können. Ich glaube, es ist besser, wenn sie am Ende des Spiels frischer sind.“ Auf die Frage, ob das bevorstehende Spiel gegen Paris Saint-Germain am Dienstag Einfluss auf seine Aufstellung hatte, sagte Kompany:
„Es ist einfach der Spielplan. Schon vor sechs Wochen, als ich den Kalender bekam, war mir bewusst, dass dieses Spiel aufgrund der Belastung gefährlich sein könnte. Es geht nicht darum, die Spieler zu schonen, sondern darum, den optimalen Zeitpunkt für ihren Einsatz zu wählen.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)