Bayern-Transfer von Jonah Kusi-Asare doch erfolgreich abgeschlossen
München – Der FC Bayern München hat einen denkwürdigen Deadline Day erlebt, der von dramatischen Wendungen geprägt war. Während die Aufmerksamkeit des deutschen Rekordmeisters vor allem auf dem Transfer von Nicolas Jackson lag, gab es auch an anderer Stelle ein spannendes Geschehen.
Nach der Ankunft von Jackson am Montag, dem 1. September, plante Bayern, Jonah Kusi-Asare abzugeben. Ein Abnehmer war bereits gefunden: Der FC Fulham hatte sich mit Bayern auf eine Leihe mit Kaufoption geeinigt. Doch der Premier-League-Klub konnte die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig vor Ablauf der englischen Transferperiode um 20 Uhr deutscher Zeit einreichen, was den Deal zunächst zum Scheitern brachte.
Es schien, als würde Kusi-Asare weiterhin ein Spieler des FC Bayern bleiben, doch die Situation nahm eine unerwartete Wendung. Berichten von Sky und Bild zufolge wurde der Transfer letztendlich doch noch vollzogen. Der 18-Jährige wird für ein Jahr auf Leihbasis zu Fulham wechseln, wo sich die Cottagers eine Kaufoption über vier Millionen Euro gesichert haben. Bayern hingegen hat sich eine Rückkaufoption gesichert.
Offiziell haben weder Bayern noch Fulham den Transfer bis zum 2. September um 11 Uhr verkündet. Der Pressesprecher des FC Bayern erklärte gegenüber Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, dass er zwar keine genauen Informationen geben könne, jedoch mit einer Einigung rechne. Im Hintergrund wurde der Deal offenbar bereits genehmigt.
Die plötzliche Wende im Fall Kusi-Asare ist darauf zurückzuführen, dass in der Premier League die Möglichkeit besteht, eine Fristverlängerung zu beantragen, wenn die notwendigen Dokumente nicht rechtzeitig eingereicht werden. Genau dies wurde im Fall Kusi-Asare getan, und die Liga stimmte dem zu. So konnte der Wechsel des Schweden glücklicherweise auch nach 20 Uhr noch abgeschlossen werden.