Ben Manga als möglicher Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf
Ben Manga, der ehemalige Kaderplaner des FC Schalke 04, wird als einer der Kandidaten für die Position des Sportvorstandes bei Fortuna Düsseldorf gehandelt.
Für den 51-jährigen Manga hat Fortuna Düsseldorf eine besondere Bedeutung. Wenn die Rheinländer am Freitag, den 5. Dezember um 18:30 Uhr, auf Schalke treffen, wird er sicherlich ein besonderes Interesse an dem Spiel haben.
In der Bundesliga spielte Manga dreimal, und zwar in der Saison 1995/96 für die Fortuna, wo er auch zwei Einsätze im DFB-Pokal absolvierte. Es besteht die Möglichkeit, dass ihn die Rückkehr an den Rhein reizt.
Die Fortuna befindet sich nicht nur in einer sportlichen Krise, sondern auch auf der Funktionärsebene stehen einige Positionen zur Disposition. Sportvorstand Klaus Allofs (68) wird sein Amt am Ende dieser Saison niederlegen, nachdem er offenbar seinem Rauswurf zuvor gekommen ist, wie der Kicker berichtet.
Bereits kursieren mehrere Namen für seine Nachfolge. Laut Rheinischer Post zählt Sebastian Schindzielorz (46) zu den Kandidaten. Bis vor wenigen Wochen war er Sportdirektor beim VfL Wolfsburg. Auch der ehemalige Torhüter Jörg Schmadtke (61), der zuletzt als Sportdirektor beim FC Liverpool tätig war, bringt umfangreiche Erfahrungen aus seinen Stationen in Wolfsburg, Köln, Hannover und Aachen mit. Zudem gilt Sven Mislintat (53), einst Chef-Scout und Technischer Direktor von Borussia Dortmund, als möglicher Nachfolger für Allofs.
In diesem Rennen wird auch Manga erwähnt. Trotz viel Vorschusslorbeer auf Schalke währte seine Amtszeit als Direktor Profifußball und Kaderplaner nicht einmal anderthalb Jahre. Der neue Sportvorstand von Schalke 04, Frank Baumann (50), beendete die Zusammenarbeit mit dem Mann aus Äquatorialguinea.
„Nach dem Ende der Haupttransferperiode haben wir sorgfältig analysiert, was gut funktioniert hat und wo wir Potenziale sehen“, erklärte Baumann und stellte damit Manga kein gutes Zeugnis aus. Laut Berichten erhielt Manga aufgrund einer Abfindungsklausel in seinem Vertrag 800.000 Euro.
Erfolgreicher war Manga viele Jahre bei Eintracht Frankfurt tätig. Von Juli 2016 bis November 2022 war er dort auf Talentsuche und entdeckte spätere Stars wie Evan N’Dicka (26, heute AS Rom) und Randal Kolo-Muani (26, Tottenham Hotspur). Aufgrund seiner Erfolge erhielt er den Spitznamen „Perlentaucher“.
Es ist möglich, dass der vereinslose Manga nach Düsseldorf zurückkehrt und sich damit der Kreis schließt.
(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit schalketotal.de/)