Bensebaini führt Algerien zur WM 2026, Guirassy scheitert mit Guinea
Dortmund – Ramy Bensebaini, der Linksverteidiger von Borussia Dortmund, hat sich mit der algerischen Nationalmannschaft für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert, während Serhou Guirassy mit Guinea gescheitert ist.
Algerien sicherte sich mit einem 3:0-Sieg gegen Somalia vorzeitig den ersten Platz in Gruppe G, eine Runde vor Schluss. Uganda, der Tabellenzweite, liegt vier Punkte zurück und kann die Nordafrikaner nicht mehr vom direkten Qualifikationsplatz verdrängen. Das bevorstehende Duell zwischen beiden Teams am Dienstag, dem 14. Oktober, hat für Bensebaini und sein Team somit keine Bedeutung mehr. Nach den Teilnahmen in 1982, 1986, 2010 und 2014 wird Algerien im nächsten Jahr zum fünften Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen.
Der Matchwinner gegen Somalia war Mohamed Amoura, der Stürmer von Wolfsburg, der mit zwei Toren sowohl die Führung als auch den Endstand erzielte. Das zwischenzeitliche 2:0 erzielte Riyad Mahrez von Al-Ahli. Bensebaini spielte in der Innenverteidigung und absolvierte die vollen 90 Minuten.
Österreich hingegen erzielte ein beeindruckendes Ergebnis. Gegen San Marino führte die Alpenrepublik zur Halbzeit bereits mit 6:0. Nach der Pause erhöhte das Team unter Cheftrainer Ralf Rangnick das Ergebnis auf 10:0 und bescherte den bedauernswerten Gästen die höchste Niederlage in der Geschichte ihrer Länderspiele. Marko Arnautović war der Held des Abends mit vier Toren und überholte mit nunmehr 45 Treffern Toni Polster in der ewigen Torschützenliste. Der 10:0-Sieg stellt den höchsten Länderspielsieg für Österreich dar.
Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel führt das ÖFB-Team die Qualifikationsgruppe H vor Bosnien und Herzegowina mit 13 Punkten an. Marcel Sabitzer war bis zur 72. Minute auf dem Platz und steuerte an diesem historischen Abend zwei Assists bei.