Borussia Dortmund erwägt Verpflichtung von Axel Disasi
Der BVB könnte im kommenden Sommer mehrere Innenverteidiger ablösefrei verlieren. Ein möglicher Nachfolger wird in Axel Disasi gesehen, einem ehemaligen Schützling von Niko Kovac.
Wie die Bild berichtet, könnte Borussia Dortmund erneut beim FC Chelsea zuschlagen. Disasi, der 2023 zu den Blues wechselte, hat im aktuellen Kader von Trainer Enzo Maresca keinen Platz. Nach einer Leihe zu Aston Villa in der vergangenen Saison wurde er im Sommer in die zweite Trainingsgruppe verbannt. Dort hält er sich gemeinsam mit Raheem Sterling fit, muss jedoch außerhalb der Profi-Mannschaft trainieren und darf nicht mit seinen Teamkollegen essen.
Diese Maßnahmen deuten darauf hin, dass Chelsea bereit ist, sich von Disasi zu trennen, auch wenn sich im letzten Transferfenster keine geeignete Lösung fand. Dies könnte den BVB auf den Plan rufen, insbesondere da Kovac Disasi 2020 für 13 Millionen Euro zur AS Monaco holte und ihn zu einem der besten Innenverteidiger der Ligue 1 entwickelte.
Chelsea investierte 2023 45 Millionen Euro in den fünfmaligen französischen Nationalspieler. Unter Kovac war Disasi sogar Kapitän, was auf eine enge Beziehung zwischen Trainer und Spieler hinweist. Es besteht die Möglichkeit, dass Kovac Disasi von einer Rückkehr überzeugen kann. Finanziell scheint der BVB in der Lage zu sein, einen Transfer zu stemmen.
Disasis Gehalt wird auf etwa fünf Millionen Euro geschätzt, was ihn im unteren Gehaltsbereich des BVB ansiedeln würde. Sein Vertrag in London läuft zwar bis 2029, jedoch wird Chelsea ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Steine in den Weg legen. Disasis Marktwert liegt laut Transfermarkt.de derzeit bei 22 Millionen Euro, könnte jedoch während der Saison drastisch sinken, da er keine Spiele absolvieren wird.
Da der BVB voraussichtlich mit Niklas Süle und Emre Can zwei Innenverteidiger verliert, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen, könnte Disasi eine kostengünstige Alternative darstellen. Seine Leistungsfähigkeit unter Kovac hat er bereits in Monaco unter Beweis gestellt.