Borussia Dortmund reorganisiert Führung nach Watzkes Abschied
Dortmund – Borussia Dortmund hat seine Führungsstruktur nach dem Rücktritt von Hans-Joachim Watzke als Vorsitzender der Geschäftsführung neu geordnet. Der Präsidialausschuss des Vereins hat Carsten Cramer zum neuen Sprecher der Geschäftsführung ernannt, wodurch er zur zentralen Figur an der Klubspitze wird. Der 56-Jährige übernimmt wichtige Bereiche wie Strategie, Kommunikation, Marketing, Vertrieb, Digitalisierung und Internationalisierung.
Cramer, der bereits seit mehreren Jahren in Führungspositionen beim BVB tätig ist, äußerte sich bewegt über seine neue Rolle: „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, den BVB künftig in einer so exponierten Funktion vertreten zu dürfen. Es treibt mich an, dass wir gemeinsam und maximal ambitioniert mit einem hochmotivierten Team eine erfolgreiche schwarzgelbe Zukunft angehen.“
Zusätzlich wird Svenja Schlenker, die bisher die Leitung des Mädchen- und Frauenfußballs sowie den Betriebsrat innehatte, in die Geschäftsführung berufen. Sie wird künftig den Bereich Personal übernehmen und gibt dafür ihr Amt im Betriebsrat auf. „Borussia Dortmund ist nicht nur ein besonderer Verein, sondern auch ein toller Arbeitgeber. Seit fast zwei Jahrzehnten bin ich für den BVB tätig, und in meiner Funktion als Vorsitzende des Betriebsrats war es mir stets wichtig, dass zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitenden ein gutes und vertrauensvolles Klima herrscht.“
Die Zuständigkeiten von Thomas Treß (Finanzen, Organisation, Recht, Investor Relations) und Lars Ricken, der weiterhin den Sportbereich verantwortet, bleiben unverändert. Beide sind bereits seit längerem Mitglieder der Geschäftsführung. Hans-Joachim Watzke, der nach 20 Jahren als Geschäftsführer nun das Amt des BVB-Präsidenten übernommen hat, lobte die personellen Entscheidungen ausdrücklich:
„Das Vertrauen haben sich Svenja Schlenker und Carsten Cramer durch herausragende Arbeit in den vergangenen Jahren erarbeitet. Thomas Treß und Lars Ricken sind zudem langjährige Konstante unseres Erfolgs. Ich bin überzeugt davon, dass Borussia Dortmund mit dieser neuen Konstellation in der Geschäftsführung sehr zukunftsfähig aufgestellt ist.“ Mit den neu verteilten Ressorts und der erweiterten Führungsriege sieht sich der Klub gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen, sowohl organisatorisch als auch strategisch.