Borussia Dortmund strebt ersten Champions-League-Sieg gegen Athletic Club an
Borussia Dortmund empfängt am 1. Oktober den Athletic Club aus Bilbao und strebt den ersten Sieg in der Champions League an. Die Partie findet am Mittwoch um 21 Uhr statt.
Nach dem spannenden 4:4-Unentschieden bei Juventus zum Auftakt der Gruppenphase will die Mannschaft von Trainer Niko Kovač im ersten Heimspiel der Königsklasse den ersten Dreipunktegewinn erzielen.
Die Form des BVB ist vielversprechend, nachdem sie in den letzten Spielen gegen Wolfsburg und Mainz überzeugende Siege gefeiert haben. Im Gegensatz dazu hat der Athletic Club vier der letzten fünf Spiele verloren und muss weiterhin auf seinen Starspieler Nico Williams verzichten, der nicht nach Dortmund reisen konnte. Kovač äußerte sich dazu: „Das ist kein Nachteil für uns.“
Der Trainer kann fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Julien Duranville, Aaron Anselmino und Emre Can sind nicht dabei, Patrick Drewes und Salih Özcan wurden nicht für die Champions League nominiert“, berichtete Kovač, ohne große Neuigkeiten zu enthüllen. Die Fragezeichen hinter Serhou Guirassy scheinen nach dem Training am Vormittag jedoch ausgeräumt zu sein, nachdem der Torjäger in Mainz kurzfristig passen musste.
„Ich gehe davon aus, dass es keine Überraschungen geben wird“, sagte Kovač über Guirassy und betonte, dass der Spieler bereits vor dem Mainz-Spiel am Abschlusstraining teilgenommen hat. Dortmund wird kein großes Risiko eingehen, insbesondere angesichts der muskulären Probleme des Spielers, den Kovač oft als „Lebensversicherung“ bezeichnet.
In Mainz bewies der BVB jedoch, dass sie auch ohne Guirassy erfolgreich sein können. Julian Brandt, der überraschend in die Startelf rückte, war mit Vorlagen für beide Dortmunder Tore entscheidend am Auswärtssieg beteiligt. Der 29-Jährige könnte auch dann im Team bleiben, wenn Guirassy zurückkehrt, während Karim Adeyemi oder Maximilian Beier möglicherweise eine Pause erhalten.
Für Kovač gibt es zahlreiche Optionen, um die Kräfte optimal zu nutzen. Im Vergleich zum Spiel gegen Mainz könnte Julian Ryerson auf der rechten Seite den Vorzug vor Yan Couto erhalten. Zudem wäre die Hereinnahme von Pascal Groß anstelle von Felix Nmecha im zentralen Mittelfeld nachvollziehbar, während auch Jobe Bellingham und Carney Chukwuemeka auf ihre Chance warten.
Die mögliche Aufstellung wäre: Kobel – Anton, Schlotterbeck, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Groß, Svensson – Adeyemi, Brandt – Guirassy.
Zusätzlich stehen Fábio Silva und Niklas Süle bereit, nachdem sie in Mainz erstmals im BVB-Kader standen. Es ist durchaus möglich, dass Kovač Süle in der Abwehrkette für Nico Schlotterbeck einsetzt. Der Publikumsliebling spielte entgegen ursprünglicher Planung nach seinem Comeback zweimal durch und wird auch am Samstag gegen RB Leipzig benötigt.