Borussia Dortmund strebt ersten Champions-League-Sieg gegen Athletic Club an

Borussia Dortmund strebt ersten Champions-League-Sieg gegen Athletic Club an

Borussia Dortmund empfängt den Athletic Club aus Bilbao. Nach dem ersten Spieltag der Champions League, der mit einem spektakulären 4:4 gegen Juventus endete, möchte die BVB-Mannschaft unter Trainer Niko Kovač im ersten Heimspiel der Königsklasse den ersten Sieg einfahren.

Die Aufstellung von Dortmund bringt einige Überraschungen mit sich. In der Abwehr ersetzt Niklas Süle den Nationalspieler Nico Schlotterbeck, der noch am Dienstag auf der Pressekonferenz anwesend war. Zudem erhält Carney Chukwuemeka nach seiner Rückkehr vom FC Chelsea seine erste Chance in der Startelf.

Der Engländer besetzt die Zehner-Position und ersetzt Maximilian Beier, während Jobe Bellingham ebenfalls in die Anfangsformation rückt, was Felix Nmecha eine Pause einbringt. Eine weitere Änderung, die sich bereits angedeutet hatte, ist der Einsatz von Julian Ryerson auf der rechten Abwehrseite anstelle von Yan Couto. Im Sturm bleibt Serhou Guirassy, der sich als fit erwiesen hat, der bevorzugte Spieler vor Julian Brandt.

Die Aufstellung lautet: Kobel – Süle, Anton, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Bellingham, Svensson – Chukwuemeka – Adeyemi, Guirassy.

Die Formkurve des BVB zeigt nach Siegen gegen Wolfsburg und Mainz nach oben. Im Gegensatz dazu hat der Athletic Club aus Bilbao vier der letzten fünf Spiele verloren und muss weiterhin auf seinen Starspieler Nico Williams verzichten, der nicht nach Dortmund gereist ist. Kovač äußerte sich dazu: „Das ist kein Nachteil für uns“.

Der Trainer kann fast auf alle Spieler zurückgreifen. „Julien Duranville, Aaron Anselmino und Emre Can sind nicht dabei, Patrick Drewes und Salih Özcan wurden nicht für die Champions League nominiert“, erklärte Kovač. Die Frage um Serhou Guirassy, der zuletzt aufgrund muskulärer Probleme pausieren musste, scheint sich geklärt zu haben, da er am Vormittag am Training teilgenommen hat.

Kovač äußerte sich optimistisch über Guirassy: „Ich gehe davon aus, dass es keine Überraschungen geben wird“. Dortmund hat bereits bewiesen, dass sie auch ohne ihn erfolgreich sein können, wie der Auswärtssieg in Mainz zeigt, wo Julian Brandt entscheidend am Spiel beteiligt war. Brandt könnte auch in der Startelf bleiben, falls Guirassy zurückkehrt, während Karim Adeyemi oder Maximilian Beier eine Pause erhalten könnten.

Die Trainerstrategie bietet viele Optionen, um die Spieler optimal einzusetzen. Im Vergleich zum Spiel in Mainz wird Ryerson voraussichtlich den Vorzug auf der rechten Seite erhalten, während Pascal Groß möglicherweise für Felix Nmecha ins Zentrum rückt, wo Jobe Bellingham und Carney Chukwuemeka auf ihre Chance warten.

Zusätzlich stehen Fábio Silva und Niklas Süle bereit, die in Mainz erstmals im BVB-Kader waren. Es ist denkbar, dass Kovač Süle durch eine Einwechslung für Nico Schlotterbeck Spielzeit gibt, da dieser trotz ursprünglicher Planungen nach seinem Comeback bereits zweimal durchgespielt hat und auch gegen RB Leipzig am Samstag benötigt wird.

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