Borussia Dortmund strebt gegen Villarreal nach Erfolg in der Champions League
Borussia Dortmund will im Champions-League-Spiel gegen Villarreal zurück in die Erfolgsspur finden. Trainer Niko Kovač muss dabei voraussichtlich auf einen wichtigen Spieler verzichten. Die mögliche Aufstellung des BVB wird derzeit diskutiert.
Am Dienstag um 21 Uhr trifft Dortmund im fünften Spieltag der Champions-League-Gruppenphase auf den FC Villarreal. Für den BVB ist es erst das zweite Heimspiel in dieser Saison in der Königsklasse. Die Schwarzgelben hoffen auf eine Wiederholung des Erfolgs vom Anfang Oktober, als sie gegen den Athletic Club aus Bilbao mit 4:1 siegten.
Der FC Villarreal, der als zweiter Gegner des BVB aus der spanischen LaLiga kommt, zeigt sich in besserer Form. Nach 13 Spieltagen liegt das „gelbe U-Boot“ nur drei Punkte hinter Tabellenführer Real Madrid auf dem dritten Platz. In der Champions League hat Villarreal jedoch bisher nur einen Punkt gesammelt und zuletzt auf Zypern gegen den FC Pafos verloren.
Der BVB hat mit sieben Punkten aus vier Spielen einen ordentlichen Start hingelegt, musste jedoch vor der Länderspielpause eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Manchester City hinnehmen. Zudem wurden in den Nachspielzeiten gegen den Hamburger SV und VfB Stuttgart wichtige Punkte verschenkt, was die Stimmung im Team gedrückt hat. Kovač sieht die Situation jedoch nicht so dramatisch wie Maximilian Beier, der die Mannschaft „am Boden“ wähnte.
Beier war auch im Abschlusstraining am Montag im Fokus. Zunächst fehlte nur Niklas Süle aufgrund einer Zehenverletzung, doch Beier musste die Einheit wegen muskulärer Beschwerden abbrechen. Kovač sprach von einer Verhärtung und rechnet mit dem Ausfall des Angreifers. Positiv ist, dass Ramy Bensebaini nach Rückenproblemen gegen den VfB wieder einsatzbereit zu sein scheint.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass Bensebaini in der Startelf Emre Can ersetzt, jedoch scheint dies unwahrscheinlich. Änderungen in der Aufstellung sind jedoch sicher. Kovač neigt dazu, die Anfangself zu rotieren, anstatt während der Spiele frühzeitig Wechsel vorzunehmen. Am vergangenen Wochenende gab es den ersten von nur drei Wechseln in der 73. Minute.
Die mögliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Kobel – Anton, Can, Schlotterbeck – Ryerson, Groß, Sabitzer, Svensson – Adeyemi, Chukwuemeka – Guirassy.
Karim Adeyemi, der in den Schlagzeilen steht, wäre ein logischer Kandidat für die Startelf, ebenso Daniel Svensson auf der linken Seite. Ob Yan Couto, der drei Saisons in Spanien gespielt hat, den Vorzug vor Julian Ryerson erhält, bleibt abzuwarten. Im Mittelfeld haben Pascal Groß und Marcel Sabitzer gegen Stuttgart keine Spielzeit erhalten.
Die Frische-Vorteile gegenüber Jobe Bellingham und Felix Nmecha könnten für eine Neubesetzung im Zentrum sprechen. Ob es auch in der Offensive hinter Serhou Guirassy Änderungen gibt, hängt neben Adeyemi von der Verfügbarkeit Beiers ab. Julian Brandt und Carney Chukwuemeka konnten gegen Stuttgart nicht überzeugen, einer von ihnen dürfte jedoch im Team bleiben.
Der teure Neuzugang Fábio Silva wird wohl weiterhin keine großen Hoffnungen auf die Startelf hegen dürfen. Sechs seiner neun bisherigen Joker-Einsätze dauerten nicht einmal zehn Minuten. „Im Großen und Ganzen“ sei Kovač mit Silva zufrieden, wies jedoch auf die starke Konkurrenz im Offensivbereich hin.