Borussia Dortmund unterliegt Manchester City in der Champions League

Borussia Dortmund unterliegt Manchester City in der Champions League

Manchester – Borussia Dortmund hat auch gegen den Topgegner Manchester City eine Niederlage einstecken müssen. Nach der Pleite gegen den FC Bayern sowie den Unentschieden gegen RB Leipzig und Juventus setzte es am Mittwochabend die erste deutliche Niederlage für den BVB seit mehreren Monaten. Das Endergebnis von 1:4 spiegelt die Kräfteverhältnisse ungeschönt wider.

Nach dem Schlusspfiff im Etihad Stadium äußerten sich die Dortmunder Spieler entsprechend kritisch. Nico Schlotterbeck sprach aus, was viele bereits erkannt hatten: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, aber dann haben wir 20 Minuten lang City das Spiel überlassen. In dieser Phase haben sie uns teilweise vorgeführt, was zu zwei Gegentoren führte“, sagte er gegenüber dem Streamingdienst DAZN. Auch Erling Haaland traf gegen seinen ehemaligen Klub.

Selbst Startrainer Pep Guardiola war vom starken Beginn des BVB überrascht, aber Dortmund ließ dann stark nach. „Beim 1:0 hat man gemerkt, dass es einen Knick gab, den ich nicht verstehe, denn bis dahin waren wir gut im Spiel“, ärgerte sich Torhüter Gregor Kobel. In der Folge musste der Schweizer Schwerstarbeit leisten, um eine noch größere Blamage zu verhindern.

Der BVB zeigte erst in der Schlussphase ein Aufbäumen, als alles bereits verloren schien. Nach dem Ehrentreffer durch Waldemar Anton keimte kurz Hoffnung auf. „Wenn das 3:2 fällt, könnte vielleicht noch etwas gehen“, äußerte Schlotterbeck. Verdient wäre das jedoch nicht gewesen, wie er selbst eingestand: „Wir haben hochverdient verloren, weil wir heute einfach nicht gut genug waren.“

Ob die Niederlage am Ende vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist, bleibt fraglich. „Auf diesem Niveau wird jeder Fehler bestraft“, stellte Schlotterbeck fest und kritisierte zudem die fehlende Durchschlagskraft im Angriff: „Bis zum gegnerischen Strafraum sind wir ganz ordentlich, aber danach haben wir kaum etwas zustande gebracht.“

Trainer Niko Kovač bewertete die Niederlage realistisch: „Man muss klar sagen, dass die hohe Qualität auf der anderen Seite der entscheidende Unterschied war. Wir haben noch nicht das Niveau dieser Mannschaft, das muss man auch so anerkennen.“ Mit sieben Punkten nach vier Spieltagen in der Gruppenphase der Champions League belegt der BVB nun den 14. Platz – dieser würde am Ende die Teilnahme an den Playoffs nach sich ziehen.

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