Borussia Dortmund: Verbesserungsbedarf in der Offensive erkannt
Mit einem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln hat Borussia Dortmund seinen fünften Saisonsieg gefeiert. Dennoch sieht BVB-Trainer Niko Kovač in der Offensive noch Potenzial zur Verbesserung.
Dortmund – Die bisherige Saison des BVB ist größtenteils positiv zu bewerten. In der Bundesliga belegt Borussia Dortmund mit 17 Punkten den vierten Platz. Im DFB-Pokal hat die Mannschaft die Möglichkeit, gegen Eintracht Frankfurt in die dritte Runde einzuziehen, und in der Champions League bleibt sie ungeschlagen. Trotz dieser Erfolge sieht Trainer Niko Kovač einen Bereich, der verbessert werden muss: die offensiven Standards.
Aktuell hat die Borussia nach Standardsituationen die wenigsten Abschlüsse in der Bundesliga und belegt in dieser Statistik den letzten Platz. Diese Schwäche beschäftigt auch Kovač, der eine Verbesserung bei ruhenden Bällen im Angriff fordert. „Es ist sicherlich ein Thema, das wir bereits bemerkt haben. Wir müssen in diesen Bereichen zulegen“, erklärte Kovač auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt.
Der 54-Jährige möchte die Schwierigkeiten bei ruhenden Bällen jedoch differenziert betrachten. Im Spielaufbau zeigt die Borussia eine starke Leistung, auch wenn Top-Torjäger Serhou Guirassy derzeit eine kleine Formkrise durchlebt. „Wenn wir Open Play und Standardsituationen getrennt betrachten, sind wir im Open Play schon ganz gut“, analysierte der BVB-Coach.
Dennoch möchte er mit seiner Mannschaft weiterhin an der fehlenden Gefahr nach ruhenden Bällen arbeiten. Dass die Dortmunder dazu in der Lage sind, bewiesen sie am Samstag: Im Topspiel gegen den 1. FC Köln erzielte Maximilian Beier nach einer Ecke den späten Siegtreffer zum 1:0.
Dies könnte auch im bevorstehenden DFB-Pokalspiel gegen Frankfurt ein entscheidender Faktor sein. Das Auswärtsspiel in Frankfurt wird eine echte Herausforderung für die Borussia und ihren ehemaligen Trainer Kovac. Sollte der BVB im Spielaufbau nicht das nötige Glück haben, wäre es von Vorteil, auch nach ruhenden Bällen gefährlich zu sein.