Borussia Mönchengladbach ernennt Rouven Schröder zum neuen Sportchef

Borussia Mönchengladbach ernennt Rouven Schröder zum neuen Sportchef

Borussia Mönchengladbach hat einen Nachfolger für Roland Virkus gefunden. Der Verein hat sich für einen alten Bekannten aus der Bundesliga entschieden.

Mönchengladbach – Knapp zwei Wochen nach der einvernehmlichen Trennung von Roland Virkus gab Borussia Mönchengladbach am Dienstag, den 14. Oktober, bekannt, dass Rouven Schröder die Rolle des neuen Sportchefs übernimmt. Details zu den vertraglichen Vereinbarungen wurden nicht veröffentlicht.

„Rouven Schröder bringt nicht nur umfangreiche Erfahrung mit, sondern auch die erforderlichen Kompetenzen und kommunikativen Fähigkeiten, die für diese anspruchsvolle Aufgabe notwendig sind“, zitiert die Pressemitteilung Borussias Geschäftsführer Dr. Stefan Stegemann. „Wir sind überzeugt, dass er zusammen mit dem Sportteam sowohl die aktuellen Herausforderungen meistern als auch die sportliche Zukunft erfolgreich gestalten kann.“

Die gegenwärtigen sportlichen Herausforderungen sind erheblich. Nach sechs Ligaspielen ohne Sieg befindet sich Borussia Mönchengladbach auf dem 17. Platz der Bundesliga und ist akut abstiegsgefährdet. Schröder soll nun das operative Geschäft in die richtige Richtung lenken. Ob er Interimstrainer Eugen Polanski weiterhin im Amt belassen wird, bleibt abzuwarten. Zuletzt galt der ehemalige Gladbach-Profi als Favorit auf die Position des Cheftrainers.

Zu diesen Themen wird Schröder sicherlich in einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 16. Oktober, um 14 Uhr Stellung nehmen. Der 49-Jährige, der zuvor als Geschäftsführer Sport bei Red Bull Salzburg tätig war und dort einen Vertrag bis 2028 hatte, bringt viel Bundesliga-Erfahrung mit.

Vor seiner Zeit in Österreich war Schröder bereits für Vereine wie Greuther Fürth, Werder Bremen, Mainz 05, Schalke 04 und RB Leipzig aktiv. Nach weniger als einem Jahr in Salzburg kehrt er nun also ins deutsche Oberhaus zurück. Berichten zufolge zahlt Gladbach für seine Dienste zwischen 700.000 und 1,5 Millionen Euro, was auf das Vertrauen des Vereins in seine Fähigkeiten hinweist.

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