Borussia Mönchengladbach erwägt Neuzugänge im Transfermarkt

Borussia Mönchengladbach erwägt Neuzugänge im Transfermarkt

Auf dem Transfermarkt könnte Borussia Mönchengladbach einen neuen Flügelspieler verpflichten, wobei die Verantwortlichen möglicherweise bereits eine interne Lösung gefunden haben.

Mönchengladbach – Wie viel Geld kann Borussia Mönchengladbach, basierend auf dem Transfer von Ko Itakura zu Ajax Amsterdam, in den Markt investieren? Und in welche Positionen könnte dieses Geld fließen? Diese Fragen stehen im Fokus der sportlichen Leitung unter Sport-Geschäftsführer Roland Virkus.

Der Transfer des Japaners brachte eine zweistellige Millionensumme ein, und theoretisch hat der Verein bereits einen Nachfolger in Kevin Diks gefunden. Sollte Diks als Innenverteidiger agieren, könnte ein Rechtsverteidiger verpflichtet werden; spielt der indonesische Nationalspieler hingegen auf der rechten Seite, wäre ein neuer Spieler für das Zentrum denkbar. Es bleibt jedoch auch möglich, dass in der Defensive keine weiteren Transfers getätigt werden.

In der Offensive könnte sich ebenfalls etwas tun, auch wenn dies noch nicht sicher ist. Handlungsbedarf besteht auf den Flügelpositionen. Nathan Ngoumou fällt nach seinem Achillessehnenriss im April aus und ist auf der rechten Seite effektiver. Bei der Verwendung des Geldes aus dem Itakura-Transfer könnte die Verpflichtung eines Backups für Robin Hack eine Option sein.

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Borussia Mönchengladbach auch intern nach Lösungen sucht. In den Testspielen hat sich gezeigt, dass Grant-Leon Ranos diese Rolle übernehmen könnte. Der Stürmer wurde im Winter aufgrund geringer Einsatzzeiten an den 1. FC Kaiserslautern verliehen, wo er ebenfalls kaum zum Zug kam, könnte aber nun einen neuen Anlauf nehmen.

Im ersten Testspiel gegen Erzgebirge Aue wurde Ranos in der zweiten Halbzeit für Franck Honorat eingewechselt, und gegen Metalist Charkiw begann er kurz darauf als Linksaußen. Im Jubiläumsspiel gegen den FC Valencia wurde er nach der Halbzeit für Hack eingewechselt, und gegen den FC Brentford spielte er von Beginn an und verbrachte 70 Minuten auf dem Feld.

Ob seine bisherigen Leistungen für die Bundesliga ausreichen, bleibt jedoch fraglich. Der 22-Jährige hat in den letzten beiden Spielzeiten in elf Kurzeinsätzen insgesamt nur 60 Minuten Spielzeit gesammelt, während er in Kaiserslautern lediglich 55 Minuten in der 2. Bundesliga absolvierte.

Falls Virkus die Anweisung erhält, kein Geld investieren zu dürfen, könnte eine interne Lösung mit Ranos in Betracht gezogen werden. Sollte jedoch ein Budget für einen Transfer freigegeben werden und der Fokus auf die Offensive gelegt werden, könnte ein Spieler wie Haris Tabaković verpflichtet werden – ein Backup für Hack, der sich seiner Rolle bewusst ist und sie akzeptiert.

Langfristig hat Borussia auch Talente wie Wael Mohya und Kilian Sauck in der Hinterhand, wobei es sich um Spieler im Alter von 16 bzw. 18 Jahren handelt. Die Verantwortlichen gehen vorsichtig mit ihren Talenten um, führen sie über die U23 in den Herrenbereich ein und möchten niemanden übereilt ins Bundesliga-Geschehen werfen. Der Mut zur Jugend auf der Hack-Position wäre ein riskantes Experiment.

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