Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal gegen Atlas Delmenhorst
Borussia Mönchengladbach steht im DFB-Pokal vor einer Herausforderung gegen Atlas Delmenhorst. Florian Neuhaus könnte beim Spiel in Oldenburg im Kader stehen.
Mönchengladbach – Die Vorbereitung ist abgeschlossen, und die Vorfreude auf die neue Saison 2025/26 wächst. Am Sonntag um 15:30 Uhr trifft Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal auf den Oberligisten Atlas Delmenhorst in Oldenburg.
Gerardo Seoane feierte am 11. August 2023 sein Pflichtspiel-Debüt mit einem beeindruckenden 7:0 gegen den Oberligisten TuS Bersenbrück. In der letzten Saison setzte sich die Mannschaft in der ersten Pokalrunde mit 3:1 gegen den Drittligisten Erzgebirge Aue durch. „Wir nehmen jeden Gegner sehr ernst und bereiten uns bestmöglich vor“, betonte Seoane auf der Pressekonferenz am Freitag. Dennoch ist es für Borussia wichtig, keine Schwächen zu zeigen.
„Wir erwarten von uns, dass wir das Spiel klar kontrollieren und offensive Lösungen finden“, so der Trainer, der in den Testspielen Defizite im letzten Drittel festgestellt hat: „Es hat an Mut, Entschlossenheit und Genauigkeit gefehlt. Wir müssen im letzten Drittel mehr Qualität zeigen, um mehr Torgefahr zu erzeugen.“
Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich Seoane mit der Vorbereitung zufrieden. Borussia habe es „gut hinbekommen, die Intensität zu steigern, ohne dass Spieler verletzungsbedingt ausfallen“, was zu einem gesunden Konkurrenzkampf geführt habe. Dieser wird mit dem Pflichtspielauftakt weiter intensiviert: „Die Spieler, die am Sonntag auflaufen, müssen ihre Leistung abrufen. Diese Einsätze werden für die kommenden Spiele genau analysiert.“
Seoane muss auf Tim Kleindienst, Nathan Ngoumou und Wael Mohya verzichten. Zudem wird Niklas Swider aufgrund einer Infektion „noch zwei bis drei Wochen fehlen“, während Neuzugang Shuto Machino langsamer als erwartet von seinen Wadenproblemen genest. „Solche Dinge können passieren“, beruhigte Seoane und fügte hinzu, dass Machino „nächste Woche schrittweise integriert wird.“
Florian Neuhaus hingegen ist fit und könnte nach seiner Wiedereingliederung definitiv eine Option für den Kader sein. Der Mittelfeldspieler hat aufgrund seiner vierwöchigen Suspendierung einen Großteil der Vorbereitung verpasst, jedoch in der U23 einen positiven Eindruck hinterlassen.
„Florian ist physisch in einem guten Zustand. Das hat er diese Woche gezeigt, er hatte auch einen guten Einsatz in Brentford“, sagte Seoane, der jedoch den großen Konkurrenzkampf im Mittelfeld betonte: „Es wird für uns Trainer immer eine Herausforderung sein, herauszufinden, wer am besten in Form ist. Flo gehört zum Konkurrenzkampf dazu.“
Die voraussichtliche Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Nicolas – Scally, Diks, Elvedi, Netz (Ullrich) – Reitz, Sander (Weigl) – Honorat, Stöger, Hack – Tabaković.
Moritz Nicolas hat sich den Platz im Tor gesichert, vorerst wird Kevin Diks die Lücke in der Innenverteidigung schließen. Alternativ könnte Fabio Chiarodia ins Spiel kommen, was Diks in die rechte Abwehrposition versetzen würde. Auch der Konkurrenzkampf zwischen Luca Netz und Lukas Ullrich bleibt offen.
In der Offensive ist es ungewiss, wer neben Vizekapitän Rocco Reitz spielen wird. Ein Zweikampf zwischen Philipp Sander und Julian Weigl erscheint im 4-2-3-1-System am wahrscheinlichsten. In der Offensive dürften Franck Honorat, Kevin Stöger und Robin Hack als Zulieferer für Haris Tabaković fungieren.