Borussia Mönchengladbach: Verletzungssituation bei Kleindienst, Hack und Ngoumou

Borussia Mönchengladbach: Verletzungssituation bei Kleindienst, Hack und Ngoumou

Borussia Mönchengladbach muss weiterhin auf Tim Kleindienst, Robin Hack und Nathan Ngoumou verzichten, während die Rückmeldungen des Trios unterschiedlich ausfallen.

Mönchengladbach – Franck Honorat und Giovanni Reyna haben sich bei Borussia Mönchengladbach zurückgemeldet, doch Eugen Polanski hatte bisher keine Gelegenheit, mit allen Offensivspielern gemeinsam zu trainieren. Neben Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou fällt auch Robin Hack aus, der sich Ende September eine Verletzung am Innenmeniskus im rechten Knie zugezogen hat.

Ob Polanski jemals die Chance haben wird, das Trio aufzustellen, hängt von den kommenden Wochen und den damit verbundenen Erfolgen ab. Der Trainer muss seinen Spielern vermitteln, dass Geduld auf dem Weg zurück zum Trainingsplatz erforderlich ist und die Rehabilitation nicht immer reibungslos verläuft, wie im Fall von Ngoumou.

„Nathan hat das Pensum gesteigert, allerdings war das nicht ganz schmerzfrei, weshalb wir einen Schritt zurückgehen müssen“, erklärte Polanski auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern am Samstag um 15:30 Uhr. Der Coach beruhigte die Situation: „Es handelt sich nicht um einen großen Rückschlag, da die Verletzung nicht schwerwiegend war und der zeitliche Ablauf perfekt im Plan lag.“

Obwohl Gladbach Ngoumou gerne früher hätte steigern wollen, akzeptierte Polanski die Situation und wandte sich Hack zu: „Er hat eine leichte Problematik, aber das ist im Rahmen. Wir hoffen, ihn nächste Woche so integrieren zu können, dass er sich in Richtung eines höheren Pensums bewegen kann.“

Ob Hack, der individuell mit Rehatrainer Philipp Schmidt arbeitet, nach dem Spiel gegen Bayern teilweise ins Mannschaftstraining einsteigen kann, bleibt abzuwarten. Unterdessen liegt Kleindienst „voll im Zeitplan“, leidet jedoch unter einem ähnlichen Problem wie Hack: „Beide sind sehr ungeduldig und möchten möglicherweise einen Schritt vor dem anderen machen.“

Kleindiensts Ungeduld ist verständlich, da er der Fohlen-Elf seit Mai fehlt und ein Schlüsselspieler ist. Neben seiner Torgefahr zeichnet sich Kleindienst durch hohe Werte in unauffälligen Statistiken wie Sprints, intensiven Läufen oder Fouls am Gegner aus. Es ist das Unbequeme, das der Gladbacher Offensive fehlt.

„Kleindienst muss in jeder Bewegung hundertprozentig beschwerdefrei sein, um sinnvoll ins Mannschaftstraining integriert werden zu können“, sagte Polanski über eine mögliche Rückkehr. „Wir hoffen, dass dies sowohl bei ihm als auch bei Hack bald der Fall sein wird, aber ich kann wirklich nicht genau sagen, wann es so weit sein wird.“

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