Bundesliga: BVB trifft auf VfB Stuttgart mit überraschender Aufstellung
Borussia Dortmund trifft in der Bundesliga auf den VfB Stuttgart, der zuletzt als Angstgegner für die Dortmunder galt. Die Aufstellung des BVB wurde nun bekannt gegeben.
Update vom 22. November, 14:24 Uhr: Trainer Niko Kovač hat die BVB-Aufstellung gegen den VfB Stuttgart veröffentlicht. Eine Überraschung gibt es auf der linken Seite, wo Maximilian Beier erneut zum Einsatz kommt. Dauerbrenner Daniel Svensson sitzt auf der Bank. In der Offensive spielen Julian Brandt und Carney Chukwuemeka von Beginn an.
Dies bedeutet auch, dass Karim Adeyemi, trotz der Spekulationen um seine Person, zunächst auf der Bank sitzt, obwohl Kovač sportliche Konsequenzen ausgeschlossen hatte. Im zentralen Mittelfeld erhält Jobe Bellingham die Chance, neben Felix Nmecha zu spielen. Ramy Bensebaini und Niklas Süle fehlen aufgrund von Verletzungen im Kader.
Die Startelf des BVB lautet: Kobel – Anton, Can, Schlotterbeck – Ryerson, Bellingham, Nmecha, Beier – Chukwuemeka, Brandt – Guirassy.
Erstmeldung vom 21. November: Am 11. Spieltag der Bundesliga empfängt Borussia Dortmund am Samstag (15:30 Uhr, alle TV-Infos) den VfB Stuttgart. In diesem Duell zweier punktgleicher Teams strebt der BVB seinen ersten bedeutenden Sieg gegen ein Top-Team in dieser Saison an. Trainer Niko Kovač möchte sich jedoch nicht mit der Vorstellung auseinandersetzen, dass der VfB ein „Angstgegner“ ist.
Die Statistiken sprechen allerdings eine klare Sprache: Seit Kovačs Debüt im Februar hat der BVB die letzten fünf Pflichtspiele gegen die Schwaben verloren. Auch die aktuelle Form spricht nicht für Dortmund, das vor der Länderspielpause nur mühsam einen Sieg gegen Augsburg erringen konnte, bei Manchester City deutlich verlor und gegen den Hamburger SV einen Punkt verschenkte.
Die Länderspielpause kam für den BVB zur richtigen Zeit, da nur wenige Spieler stark beansprucht wurden. Zudem steht eine Wende im Spielplan bevor: Bis Weihnachten spielt Dortmund sechs von acht Pflichtspielen im eigenen Stadion. Kovač betonte in der Pressekonferenz, dass die Unterstützung der Fans im Stadion ein entscheidender Faktor sei.
Der Trainer hat erneut eine große Auswahl an Spielern. Einzig Niklas Süle fehlt aufgrund einer hartnäckigen Zehenverletzung. „Wenn ein Fußballer nicht in seine Schuhe passt, kann er seinen Job nicht ausüben. Das ist vergleichbar, als ob Sie Probleme mit Ihren Fingern hätten und nicht tippen könnten“, scherzte Kovač gegenüber den Journalisten.
Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ramy Bensebaini, der aufgrund von Rückenproblemen nur ein eingeschränktes Trainingsprogramm absolvieren kann. Die Abwehr könnte aus dem ehemaligen VfB-Kapitän Waldemar Anton, Emre Can und Nico Schlotterbeck bestehen, wobei Aaron Anselmino ebenfalls eine Option für die Startelf ist, sollte Kovač die Belastung von Can im Auge behalten.
In seinen Pressekonferenzen gibt Kovač selten klare Hinweise auf die Aufstellung. Diesmal erwähnte er: „Wir müssen beobachten, wie die Spieler, die am Dienstag gespielt haben, sich fühlen. Ein Spiel am Dienstag ist anders, als wenn man am Sonntag oder Montag ein Länderspiel hat.“
Betroffen waren unter anderem der Dortmunder Dauerbrenner Daniel Svensson, der mit Schweden spielt, und Marcel Sabitzer, der mit Österreich das WM-Ticket löste. Sollte Bensebaini fit genug sein, könnte er Svensson auf der linken Seite eine Pause gönnen; die Option mit Maximilian Beier bleibt eher eine Notlösung.
Im zentralen Mittelfeld gibt es viele Alternativen: Pascal Groß wurde nicht für die Nationalmannschaft nominiert, Felix Nmecha spielte nur eine Halbzeit beim deutschen Kantersieg. Jobe Bellingham war wie Sabitzer am Dienstag 90 Minuten auf dem Platz und führte die englische U21 zu einem Sieg in der Slowakei.
Das Duo vor der Abwehr könnte aus Groß und Nmecha bestehen. Auf der rechten Seite könnte Yan Couto zum Einsatz kommen, während Julian Ryerson zuletzt die Nase vorn hatte. Kovač schloss eine „Verbannung“ von Karim Adeyemi aufgrund der Kontroversen um seinen illegalen Waffenbesitz aus.
Mit Adeyemi, Beier, Julian Brandt und Carney Chukwuemeka hat der Trainer vier frische Optionen für zwei Positionen hinter Stürmer Serhou Guirassy – fünf, wenn Fábio Silva für einen möglichen Startplatz in Betracht gezogen wird. Der Portugiese hat die Länderspielpause genutzt, um an seiner Fitness zu arbeiten.