Bundesliga-Derby zwischen Köln und Leverkusen vorzeitig abgebrochen
Das Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen musste vor dem Halbzeitpfiff abgebrochen werden. Der Grund dafür waren technische Probleme mit der Beleuchtung im Stadion.
Köln – Der Sonntag in der Bundesliga sollte mit einem mitreißenden Derby enden, doch stattdessen erlebten die Zuschauer eine unerwartete Enttäuschung. Das Rhein-Duell am 5. Spieltag der Frauen-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen wurde vorzeitig beendet. Die mangelhafte Flutlichtanlage sorgte für Frustration bei den Fans und ließ den Trainer der Gäste, Roberto Pätzold, demütig zurück.
Im Franz-Krämer-Stadion hatten sich rund 1.700 Zuschauer trotz der herbstlichen Witterung versammelt, um das Nachbarschaftsduell zwischen Köln und Leverkusen zu verfolgen. Die Kölner Damen hatten sich vorgenommen, ihren Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern, während die Werkself mit dem Ziel angereist war, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Der FC startete vielversprechend in die Partie, als Sandra Jessen bereits nach 26 Sekunden per Kopf den Führungstreffer erzielte.
Doch schon vor dem Pausenpfiff trat das Sportliche in den Hintergrund. Aufgrund eines Ausfalls der Stadionbeleuchtung sah sich Schiedsrichterin Annika Kost gezwungen, die Partie zu unterbrechen. Trotz einer einstündigen Wartezeit, die vom DJ des Stadions mit Musik überbrückt wurde, konnte das Problem nicht behoben werden.
Das Stadion, in dem auch die Herren-Zweitvertretung des FC ihre Regionalligaspiele austrägt, entspricht gehobenen Standards. Dennoch wurde die Partie abgebrochen, und die Zuschauer mussten ohne ein Ergebnis nach Hause gehen. Der DFB wird nun für eine Neuansetzung des Spiels verantwortlich sein.
Einzig der Trainer der Gäste zeigte sich nach dem abrupten Ende des Derbys demütig: „Ich persönlich habe so etwas noch nicht erlebt“, sagte Roberto Pätzold. „Dass es nun so ist, da sind wir auf jeden Fall die glücklichere Mannschaft, dass wir dann wahrscheinlich bei 0:0 und 90 Minuten wieder starten.“