Bundesliga-Saison 2025/26: Rudi Völler über die Meisterschaftschancen der Bayern
Die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür. Laut DFB-Legende Rudi Völler gibt es nur eine Möglichkeit, die Bayern von einer weiteren Meisterschaft abzuhalten.
München – Endlich ist es soweit: In wenigen Tagen beginnt die Pflichtspielsaison 2025/26 für Deutschlands Top-Teams. Zunächst steht am kommenden Wochenende die erste Runde des DFB-Pokals sowie der Franz-Beckenbauer-Supercup an, bevor eine Woche später wieder der Ball in der Bundesliga rollt. Die Eröffnungspartie findet am 22. August statt, wenn der FC Bayern als amtierender Meister auf RB Leipzig trifft.
Rudi Völler, die Fußball-Ikone und DFB-Legende, ist der Meinung, dass auch in dieser Saison kein Weg an dem deutschen Rekordmeister vorbeiführt. In einem Gespräch mit Sky äußerte der 65-Jährige, unter welchen Umständen die Bayern möglicherweise ihre Titelverteidigung nicht erfolgreich gestalten könnten: „Wenn es wieder so einen Klub wie die Leverkusener gibt, die nach einer grandiosen Saison verdient Meister geworden sind.“
Allerdings sieht Völler aktuell keine Anzeichen für ein solches Szenario und bezeichnet die Münchner daher auch in diesem Jahr als „den großen Favoriten“. Er hat eine lange Verbindung zu Bayer Leverkusen, wo er als Spieler, Trainer und Funktionär tätig war.
Obwohl sein ehemaliger Klub derzeit nicht als Favorit auf einen weiteren Titelgewinn gilt, hat Völler Vertrauen in die Mannschaft des neuen Trainers Erik ten Hag. „Vielleicht hilft es, dass der Druck, der Bayern-Jäger zu sein, nicht ganz so groß ist. Die Mannschaft wird trotzdem stark sein und kann um die oberen Plätze mitspielen“, so der Weltmeister von 1990.
Leverkusen hat in diesem Sommer bereits mehrere Leistungsträger verloren, wobei der Verlust von Superstar Florian Wirtz am schwersten wiegt. Auch der Abgang von Spielern wie Jeremie Frimpong (Liverpool), Granit Xhaka (AFC Sunderland), Jonathan Tah (FC Bayern) und Odilon Kossounou (Atalanta Bergamo) ist zu verkraften. Zudem gab es an der Seitenlinie Veränderungen, da Meister-Trainer Xabi Alonso zu Real Madrid gewechselt ist.