BVB-Abwehrstärke: Schlotterbeck lobt Bensebaini vor Champions-League-Comeback

BVB-Abwehrstärke: Schlotterbeck lobt Bensebaini vor Champions-League-Comeback

Der BVB kann sich in dieser Saison auf seine Abwehr verlassen, insbesondere nach dem Comeback von Nico Schlotterbeck, der in den letzten Spielen stark vertreten wurde.

In Dortmund wird Schlotterbeck am Mittwoch gegen den Athletic Club aus Bilbao (21 Uhr, alle TV-Infos) voraussichtlich sein Comeback in der Champions League feiern. An seiner Seite in der Dreierkette wird erneut Ramy Bensebaini stehen, dessen Rolle sich von einem Lückenfüller zu einem unverzichtbaren Stammspieler entwickelt hat.

„Ich habe Ramy bereits persönlich gesagt, dass ich seine Spielweise extrem schätze“, äußerte Schlotterbeck auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit den Basken, als er von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, angesprochen wurde. Der 25-Jährige, der nach seiner schweren Knieverletzung im April gegen Wolfsburg zurückkehrte, fand nur lobende Worte für seinen Kollegen.

„Die Dreierkette ist für ihn ideal“, erklärte Schlotterbeck. Bensebaini nutzt seine Freiheiten, um sich offensiv einzubringen, und rettet mit seiner Zweikampfstärke immer wieder in kritischen defensiven Situationen. „Er spielt zurzeit sehr seriös und reif, was von ihm erwartet wird“, analysierte Schlotterbeck die Entwicklung seines Teamkollegen.

„Wir sind sehr froh, ihn in unserem Team zu haben, da er viele schwierige Situationen löst. Sein Timing bei Grätschen ist gut, er hat starke offensive Standards, ein gutes Kopfballspiel und ist ein sicherer Elfmeterschütze“, zählte Schlotterbeck die bemerkenswerten Fähigkeiten von Bensebaini auf, der anfangs als Fehleinkauf galt, nachdem er ablösefrei von Gladbach kam.

Für Trainer Niko Kovač ist der Linksfuß zu einem Schlüsselspieler geworden, der entscheidend zur Stabilität der Defensive beiträgt. „Ich habe angesprochen, dass wir zu viele Gegentore kassiert haben, doch das haben wir jetzt gut in den Griff bekommen.“ In sieben Pflichtspielen der Saison blieb Dortmund fünfmal ohne Gegentor. Der Patzer von Bensebaini beim 4:4 gegen Juventus ist längst abgehakt.

„Wir sind sehr froh, nicht nur ich, sondern auch der Trainer, dass wir Ramy in unserem Team haben“, betonte Schlotterbeck. „Er ist seit Wochen in Topform, und das darf gerne so weitergehen.“ Die Möglichkeit, DFB-Star Schlotterbeck und Bensebaini nebeneinander spielen zu lassen, könnte sich als vielversprechend erweisen. Der Algerier kann jedenfalls nicht mehr als bloße Notlösung betrachtet werden.

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