BVB bereitet sich auf Heimspiel gegen VfB Stuttgart vor

BVB bereitet sich auf Heimspiel gegen VfB Stuttgart vor

Der BVB startet die letzten Wochen des Jahres mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Trainer Niko Kovač nutzt die Gelegenheit, um ein großes Lob für seinen Trainerkollegen auszusprechen.

In Dortmund gibt es nach der letzten Länderspielpause des Jahres keine Ausreden mehr: Sechs der verbleibenden acht Pflichtspiele finden vor heimischem Publikum statt, lediglich für das Auswärtsspiel in Freiburg müssen die Spieler fliegen. Am Samstag steht das wichtige Duell gegen den VfB Stuttgart an, bei dem es um drei Punkte geht.

Allerdings war der BVB in der jüngsten Vergangenheit gegen die Schwaben nicht erfolgreich: In den letzten vier Ligaspielen verlor Dortmund gegen den VfB, darunter auch beim Debüt von Trainer Niko Kovač im Februar. Sein Kollege Sebastian Hoeneß hat von sechs Begegnungen mit Stuttgart gegen Dortmund fünf gewonnen. Die beiden Trainer kennen sich bereits seit langer Zeit.

Hoeneß war beim FC Bayern für die U19 und später die U23 zuständig, als Kovač Cheftrainer des Rekordmeisters war. Ihre Verbindung reicht jedoch noch weiter zurück, wie Kovač in der Pressekonferenz von Borussia Dortmund betonte. „Ich kenne ihn schon aus Berlin. Als ich noch Spieler war, war er in der zweiten Mannschaft“, erinnerte sich Kovač.

Als Spieler hat Sebastian Hoeneß, Sohn von Dieter und Neffe von Uli Hoeneß, es nicht ganz an die Spitze geschafft. Als Trainer hingegen zeigt er bereits mit 43 Jahren eine beeindruckende Entwicklung. Kovač äußerte sich äußerst positiv über den VfB-Trainer.

„Man sieht, dass es nicht immer beim ersten Klub gleich klappt“, erklärte der BVB-Trainer. „In Hoffenheim hat er es gut gemacht, aber was er in Stuttgart erreicht hat, ist bemerkenswert. Vom Relegationsplatz hat er die Mannschaft in der Liga etabliert, den Pokal gewonnen und spielt jetzt in der Champions League: Ich denke, er ist derzeit das Aushängeschild der deutschen Fußballtrainer.“

Ein größeres Lob hätte Kovač nicht aussprechen können. Der 54-Jährige zog auch Parallelen zu seiner eigenen Karriere: Er hatte Eintracht Frankfurt im Abstiegskampf übernommen und zum DFB-Pokalsieg geführt, bevor er nach München wechselte. Die Hessen haben sich dank Kovač (deshalb ist er dort Mitglied auf Lebenszeit!) zu einem Spitzenklub in der Bundesliga entwickelt.

Der VfB Stuttgart gehört unter Hoeneß ebenfalls zu dieser Spitzengruppe. „Das ist einzigartig und darf nicht klein geredet werden. Wir wissen, wo der VfB herkam, mit begrenzten Mitteln, und wo sie jetzt stehen, was sie in den letzten Jahren erreicht haben. Das ist sicherlich nicht nur sein Verdienst, sondern auch der der Leute, die ihn unterstützen, aber zu einem sehr großen Teil ist es seiner Leistung zu verdanken“, betonte Kovač.

Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit Hoeneß ist beim BVB-Coach groß. „Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel zeigen, damit wir die Punkte bei uns behalten“, sagte Kovač. Bei seinem Debüt im Februar hatte ein Eigentor des ehemaligen Stuttgarter Kapitäns Waldemar Anton zur Niederlage beigetragen.

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