BVB empfängt Wolfsburg: Rückkehr von Nico Schlotterbeck

BVB empfängt Wolfsburg: Rückkehr von Nico Schlotterbeck

Am Sonntag empfängt Borussia Dortmund in der Bundesliga den VfL Wolfsburg, einen ihrer Lieblingsgegner. Es besteht die Möglichkeit, dass ein Publikumsliebling zurückkehrt.

Update, 18:25 Uhr: „SCHLOTTI IS BAAAACK“. Mit diesen Worten feierte die Social-Media-Abteilung von Dortmund die spektakuläre Rückkehr von Nico Schlotterbeck in die Startelf des BVB gegen Wolfsburg. Zunächst war spekuliert worden, dass der Nationalspieler wieder zum Kader der Borussia gehören würde. Der Verteidiger scheint jedoch bereit zu sein, von Beginn an zu spielen. Die mögliche Aufstellung von Nico Kovac sieht wie folgt aus: Kobel – Schlotterbeck, Anton, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Adeyemi, Beier – Guirassy.

In der ersten Meldung: Dortmund – Borussia Dortmund trifft am Sonntag zum Abschluss des 4. Spieltags der Bundesliga zuhause auf den VfL Wolfsburg (19:30 Uhr, alle TV-Infos). Nach dem aufregenden 4:4-Unentschieden gegen Juventus in der Champions League könnte die Begegnung mit den Wölfen gerade recht kommen: Der BVB hat in den letzten 20 Spielen gegen Wolfsburg eine beeindruckende Bilanz von 17 Siegen.

Für Cheftrainer Niko Kovač, seinen Co-Trainer und Bruder Robert sowie einige weitere Mitarbeiter im Team ist dies ein Spiel gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. Kovač wurde im März 2024 in Wolfsburg entlassen. Anderthalb Jahre später gibt es jedoch nur noch wenige Berührungspunkte. Der Fokus des Trainerteams liegt klar auf der eigenen Mannschaft, die möglicherweise um einen Topspieler reicher werden könnte.

Für viele BVB-Fans ist die Rückkehr von Nico Schlotterbeck die beste Nachricht. Der Nationalspieler fehlte seit April wegen eines Meniskusrisses, hat jedoch diese Woche wieder vollständig am Training teilgenommen. „Er hat beim Spielersatztraining in Turin und heute voll mittrainiert“, erklärte Kovač in der Pressekonferenz des BVB am Freitag.

„Mal sehen, wie er sich am Samstag fühlt. Wenn alles gut läuft, könnte er gegen Wolfsburg eine Option sein“, fügte der Trainer hinzu. Ein Einsatz in der Startelf scheint zwar noch zu früh, doch eine Einwechslung des Publikumslieblings könnte einen emotionalen Moment im Signal Iduna Park hervorrufen. Änderungen in der Anfangsformation sind jedoch zu erwarten.

So könnte Aaron Anselmino als rechter Innenverteidiger beginnen, während Julian Ryerson auf die Bank rotieren oder Yan Couto auf der offensiven Flügelposition eine Pause erhalten könnte. Anselmino muss jedoch noch einen Härtetest bestehen, nachdem er zuletzt mit muskulären Beschwerden zu kämpfen hatte.

Im Mittelfeld gibt es zudem eine große Auswahl. Marcel Sabitzer und Felix Nmecha wurden von Kovač in der Pressekonferenz ausdrücklich für ihre Leistungen gegen Juventus gelobt. Auch Jobe Bellingham, Pascal Groß oder Salih Özcan könnten auf der Doppelsechs spielen und frische Impulse gegen die ausgeruhten Wölfe bringen.

Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Kobel – Anselmino, Anton, Bensebaini – Ryerson, Sabitzer, Nmecha, Svensson – Beier, Adeyemi – Guirassy.

Ebenso spannend ist das Rennen um die Zehnerposition, auf der zwei Spieler aus Karim Adeyemi, Maximilian Beier, Julian Brandt und Carney Chukwuemeka spielen werden. Kovač wird jedoch nicht die große Rotationsmaschine anschmeißen. „Wir hatten genug Pause. Wir spielen Dienstag und Sonntag, das ist ein Tag mehr“, betonte der Trainer.

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