BVB ohne Brandt gegen Heidenheim: Aufstellung und Personalfragen vor dem Spiel
Trainer Niko Kovač muss beim bevorstehenden Auswärtsspiel in Heidenheim auf Julian Brandt verzichten. Zudem gibt es eine überraschende Änderung in der Abwehrformation des BVB.
Update vom 13. September, 14:28 Uhr: Die Aufstellung von Borussia Dortmund ist nun bekannt. In der Abwehr gibt es eine Überraschung: Julian Ryerson wird in die Dreierkette rücken, nachdem der Neuzugang Aaron Anselmino die Reise nach Heidenheim nicht angetreten hat. Julian Brandt fällt ebenfalls aus, da er sich einer Handoperation unterzogen hat (siehe Originalmeldung).
Dafür wird Niko Kovač mit Maximilian Beier hinter dem Angriffsduo Karim Adeyemi und Serhou Guirassy beginnen. Im Mittelfeld ersetzt Felix Nmecha Marcel Sabitzer, der während der Länderspielpause zwei Spiele für Österreich absolviert hat. Pascal Groß wird für Jobe Bellingham ins Spiel kommen.
Die Aufstellung lautet: Kobel – Ryerson, Anton, Bensebaini – Couto, Nmecha, Groß, Svensson – Beier – Adeyemi, Guirassy.
Update vom 13. September, 08:30 Uhr:
Die Dortmunder wollen in der Saison 2025/26 keine Auswärtsschwäche zeigen. Nach dem 3:3-Unentschieden gegen St. Pauli ist Vorsicht geboten, da die Auswärtsspiele in der vergangenen Saison alles andere als erfolgreich waren. Von 17 Spielen konnten lediglich sechs gewonnen werden, während die Schwarz-Gelben in acht Spielen ohne Punkte blieben.
Positiv ist, dass Dortmund in den bisherigen vier Duellen gegen Heidenheim ungeschlagen ist. In der Saison 2024/25 sorgten Tore von Maximilian Beier und Serhou Guirassy für einen knappen 2:1-Sieg in der Voith-Arena. Es bleibt abzuwarten, ob Kovač beide Spieler von Anfang an aufstellt, um den zweiten Sieg in dieser Saison zu sichern.
Erstmeldung vom 12. September:
Dortmund – Borussia Dortmund trifft am 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 am Samstag (15:30 Uhr) auswärts auf den 1. FC Heidenheim. Nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen möchte der BVB in der engen Voith-Arena nachlegen und strebt einen Sieg an.
Die große Personalfrage vor dem Duell mit dem Aufsteiger betrifft Julian Brandt. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hat sich während der Länderspielpause einer Handoperation unterzogen und war seither nicht im Training. „Wir müssen abwarten, ob es für das Wochenende reicht. Ich schätze eher nicht“, erklärte Trainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Brandts Ausfall würde die ohnehin schon angespannte Personalsituation weiter verschärfen. Bereits betroffen sind Niklas Süle (Muskelverletzung), Emre Can (Adduktorenprobleme) und Julien Duranville (Schultereckgelenkssprengung). Auch Neuzugang Fábio Silva ist nach seiner Adduktorenoperation noch nicht einsatzbereit. „Er macht Fortschritte, aber wir dürfen nicht zu hastig vorgehen“, warnte Kovač.
Hoffnung gibt es hingegen durch die Fortschritte von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger hat in dieser Woche mit reduzierter Belastung im Training mit der Mannschaft gearbeitet. „Er hat etwas mitgemacht, aber alles ohne Gegnerkontakt. Es wird sicherlich noch Zeit in Anspruch nehmen. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht, um vollständig gesund und einsatzbereit zu sein“, so Kovač.
Die späten Neuzugänge sollen schrittweise an die Mannschaft herangeführt werden, nachdem sie ihre Vorbereitung bei ihren ehemaligen Clubs absolviert haben. „Wir versuchen, sie körperlich so zu belasten, dass sie am Wochenende entweder von Beginn an oder in kurzen Einsätzen spielen können. Wir werden nicht sagen, dass alle für 90 Minuten bereit sind, das ist nicht möglich. Sie müssen einiges aufholen, aber wir sind gut aufgestellt“, fügte Kovač hinzu.
Die Aufstellung könnte wie folgt aussehen: Kobel – Bensebaini, Anton, Anselmino – Couto, Sabitzer, Groß, Svensson – Bellingham – Adeyemi, Guirassy.
Ob Brandt doch noch rechtzeitig fit wird, könnte entscheidend sein. Sollte dies nicht der Fall sein, wird Bellingham voraussichtlich erneut auf der Zehn spielen. Kovač könnte entweder auf ein 3-4-2-1 mit Maximilian Beier neben Bellingham oder auf ein 3-4-1-2 mit Bellingham als alleiniger Zehner und Adeyemi sowie Guirassy in der Doppelspitze setzen.
Für den BVB-Trainer wird es ein Geduldsspiel. „Es ist ein Gegner, der körperlich alles aus sich herausholen wird. Wir müssen dagegenhalten und unsere Chancen nutzen. Es ist nicht einfach, sofort ein Tor zu erzielen, das braucht Zeit. Wir müssen versuchen, den Gegner zu kontrollieren“, sagte Kovač über den FCH.