BVB plant langfristige Zusammenarbeit mit Karim Adeyemi
Der Borussia Dortmund (BVB) plant, den Vertrag mit Karim Adeyemi über das Jahr 2027 hinaus zu verlängern, wie Geschäftsführer Lars Ricken kürzlich bestätigte.
Nach starken Leistungen im Trikot von Borussia Dortmund durfte Adeyemi am Freitag im Spiel gegen Luxemburg (4:0) und am Montag gegen Nordirland (1:0) zwei Mal in Folge von Beginn an für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Obwohl er seine Leistungen beim BVB im DFB-Team nicht ganz erreichen konnte, zeigt er dennoch deutliche Fortschritte.
In dieser Saison hat Adeyemi in insgesamt acht Pflichtspielen für den BVB drei Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben. Darüber hinaus hat der 23-Jährige durch sein verstärktes Defensivspiel an Wert für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gewonnen und sein Ansehen in Dortmund weiter gesteigert.
Lars Ricken betonte in einem Interview mit der „Sport Bild“ den Aspekt der gestiegenen Teamdienlichkeit von Adeyemi: „Es gibt viele, die sagen, dass Karim aktuell so gut spielt wie nie zuvor beim BVB. Er definiert sich nicht nur über Tore und Vorlagen, sondern arbeitet auch defensiv für die Mannschaft. Seine Entwicklung ist bemerkenswert.“
Ricken sprach zudem zwei weitere Punkte an, die in der Vergangenheit für Adeyemi problematisch waren und ein früheres Durchstarten möglicherweise verhindert haben: „Es ist ebenso wichtig, dass er verletzungsfrei bleibt. Mit Niko hat er den richtigen Trainer, der das immer wieder einfordert.“
Angesichts der Tatsache, dass Adeyemi in den vergangenen Transferperioden immer wieder mit verschiedenen Clubs, vor allem aus England und Italien, in Verbindung gebracht wurde, machte Ricken eine klare Ansage: „Wir wollen ihn nicht abgeben. Also: Nein“, antwortete der BVB-Boss auf die Frage, ob ein Angebot über 60 Millionen Euro, wie zuletzt vom FC Chelsea für Jamie Gittens, ausreichend wäre. Er betonte die Absicht des Vereins, Adeyemi über das aktuelle Vertragsende am 30. Juni 2027 hinaus zu halten: „Klar ist: Wir wollen langfristig mit Karim zusammenarbeiten, daran arbeiten wir.“