BVB trifft im Heimspiel auf Union Berlin mit neuen Spielern
Im ersten Heimspiel der Bundesliga trifft Borussia Dortmund auf den 1. FC Union Berlin. Trainer Niko Kovač hat einen Neuzugang in die Startelf berufen.
Update vom 31. August, 16:25 Uhr: Die Aufstellung des BVB steht fest! Trainer Niko Kovač lässt den Neuzugang Aaron Anselmino in der Innenverteidigung für den gesperrten Filippo Mane beginnen. Zudem erhält Julian Brandt seinen ersten Startplatz der neuen Saison. Pascal Groß muss dafür weichen, während Jobe Bellingham auf eine etwas tiefere Position rückt. Maximilian Beier ersetzt Karim Adeyemi im Angriff.
Die Aufstellung lautet: Kobel – Anselmino, Anton, Bensebaini – Couto, Sabitzer, Bellingham, Svensson – Brandt – Guirassy, Beier.
In der ersten Runde der Bundesliga trifft Dortmund am Sonntag (17:30 Uhr) auf Union Berlin. Nach einem spannenden 3:3-Unentschieden gegen St. Pauli erwartet die Schwarzgelben eine herausfordernde Partie gegen die Köpenicker, die überraschend mit einem 2:1-Sieg gegen Stuttgart in die Saison gestartet sind.
Die Defensive des BVB bleibt angespannt. Julian Ryerson hat nach seiner Wadenverletzung wieder mit dem Training begonnen. „Es sieht so aus, dass wir Julian heute wieder im Training hatten nach gefühlt zwei Wochen“, erklärte Kovač auf der Pressekonferenz am Freitag. „Er wird für das Wochenende zumindest eine Alternative für einen Kaderplatz sein“, so die Prognose des Trainers.
Neuzugang Aaron Anselmino wird voraussichtlich sein Bundesliga-Debüt in der Startelf geben. Der 20-jährige Argentinier wurde erst in dieser Woche vom FC Chelsea ausgeliehen und soll die Lücke füllen, die durch die Rotsperre von Filippo Mane entstanden ist. „Dort entsteht jetzt eine freie Position, die wir wahrscheinlich mit Aaron auffüllen werden“, bestätigte Kovač. Der BVB-Coach zeigte sich beeindruckt von seinem neuen Spieler.
„Aaron bringt ein sehr hohes Potenzial mit, benötigt jedoch etwas Eingewöhnungszeit. Sein Englisch ist gut, aber wir sprechen alle kein Spanisch oder nur sehr wenig.“ Trotz der Sprachbarriere ist Kovač zuversichtlich: „Er ist sehr zweikampfstark, bissig und griffig. Ein Spieler, der uns sofort helfen wird.“
Anselmino wird voraussichtlich in einer Dreierkette neben Waldemar Anton und Ramy Bensebaini vor Gregor Kobel spielen. Auf den Außenbahnen sind Yan Couto und Daniel Svensson gesetzt, solange Ryerson noch keine Alternative für die Startelf ist. Im Mittelfeld wird es spannend: Julian Brandt, der zuletzt als Einwechselspieler überzeugte, drängt auf einen Platz in der ersten Elf.
„Julian hat nicht gespielt, weil ich unzufrieden mit ihm war, sondern weil ich jemanden brauchte, der von der Bank einen Impuls geben kann.“ Der Nationalspieler könnte diesmal von Beginn an spielen: „Er gibt uns viel Variabilität und Tiefe, was immens wichtig ist.“ Das gilt auch für Maximilian Beier, der möglicherweise wieder für Karim Adeyemi ins Team rückt.
Zusätzlich könnte Carney Chukwuemeka sein Debüt geben. Der jetzt fest von Chelsea verpflichtete Engländer wird von Kovač nicht als Neuzugang betrachtet. „Er war nur einen Monat, anderthalb Monate nicht bei uns. Er hat sich sofort zurechtgefunden und kennt die Abläufe hier sehr gut“, sagte Kovač.
Für die Startelf wird es bei Chukwuemeka jedoch wohl kaum reichen. Bei dem dritten Neuzugang, dem neuen BVB-Stürmer Fábio Silva, herrschte am Freitag noch Unklarheit: Ob er rechtzeitig bis zur Frist um 15 Uhr im TOR-System der DFL registriert wurde, um am Sonntag im Kader zu stehen, war zunächst offen.