BVB verlängert Vertrag von Niko Kovac bis 2027

BVB verlängert Vertrag von Niko Kovac bis 2027

Der BVB hat den Vertrag von Cheftrainer Niko Kovac vorzeitig verlängert, was unter den Fans gemischte Reaktionen hervorruft.

Dortmund – Borussia Dortmund und Niko Kovac setzen ihre Zusammenarbeit fort. Am Dienstagvormittag gaben die Schwarz-Gelben die Vertragsverlängerung mit ihrem Cheftrainer bekannt. Kovac unterzeichnete einen neuen Vertrag, der bis 2027 gültig ist, und verlängerte damit seinen bestehenden Vertrag um eine Saison.

Kovac ist seit Anfang Februar dieses Jahres Trainer bei Borussia Dortmund. In der vergangenen Saison gelang es dem Kroaten, die missratene erste Saisonhälfte zu überwinden und das Team in letzter Minute in die Champions League zu führen. In seinen bisherigen 27 Spielen als BVB-Coach weist Kovac einen respektablen Punkteschnitt von 1,96 auf.

Die Verantwortlichen des Klubs sind der Meinung, dass die bisherigen Ergebnisse die vorzeitige Vertragsverlängerung rechtfertigen. Die Meinungen unter den BVB-Fans sind jedoch gespalten. Ein Nutzer kommentierte auf Instagram: „Absolut richtige Entscheidung. Er macht ruhige und solide Arbeit […]. Wir müssen ihm nun über einen längeren Zeitraum Vertrauen schenken.“ Ein anderer fügte hinzu: „Geile Sache, richtiges Signal.“

Gleichzeitig äußerten sich in den sozialen Netzwerken auch viele kritische Stimmen. „Ich kann das alles nicht mehr. Das ist vereinsschädigend, was hier passiert“, polterte ein Nutzer auf X. Ein weiterer meinte: „Ich bin kein Kovac-Hasser, aber warum wartet man nicht einfach erstmal ab?“ Besonders viele Kommentare hinterfragten die vorzeitige Verlängerung.

Die BVB-Bosse zeigten sich indes hochzufrieden mit der Arbeit des Trainers. „Niko hat sich seiner Aufgabe beim BVB mit Haut und Haaren verschrieben. Unter seiner disziplinierten Leitung haben wir wieder in die Erfolgsspur gefunden und attraktiven Fußball gespielt“, äußerte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.

Die nächste Gelegenheit, sich auf dem Platz zu beweisen, haben Kovac und seine Mannschaft am Sonntag um 17:30 Uhr, wenn in der Bundesliga Union Berlin wartet. Zum Saisonauftakt spielten die Dortmunder am vergangenen Wochenende gegen St. Pauli trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung nur 3:3 unentschieden.

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