BVB zieht im DFB-Pokal nach dramatischem Spiel gegen Eintracht Frankfurt weiter

BVB zieht im DFB-Pokal nach dramatischem Spiel gegen Eintracht Frankfurt weiter

In einem spannenden und teilweise dramatischen Pokalabend setzte sich Borussia Dortmund am Dienstag gegen Eintracht Frankfurt durch. Nach einer torlosen regulären Spielzeit und Verlängerung entschied das Elfmeterschießen zugunsten des BVB, wobei Schlussmann Gregor Kobel zum Helden des Abends wurde.

Kobel parierte den entscheidenden Elfmeter von Fares Chaibi und lobte in erster Linie seine Mitspieler, die ihre Strafstöße erfolgreich verwandelten: „Die Elfmeterschützen haben einen extrem guten Job gemacht. Nach 120 Minuten zusätzlichen Druck auf dem Kessel ist es nicht einfach zu schießen. Die waren wirklich von allen sehr gut platziert.“

Der Schweizer Torhüter betonte zudem, dass es sich um ein außergewöhnliches Zweitrunden-Spiel handelte: „Es war zwar die zweite Runde im Pokal, hat sich aber nach mehr angefühlt. So ein Spiel macht einfach mega Bock.“ Kobel sieht eine positive Dynamik im Team: „Wir haben uns wirklich ein bisschen was aufgebaut, auch was die Stimmung angeht. So ein Sieg und der vor ein paar Tagen gegen Köln tun natürlich sehr, sehr gut – der ganzen Mannschaft, der Stimmung, der Energie.“

Julian Brandt teilte die Freude über den Sieg, machte jedoch deutlich, dass spielerisch noch Luft nach oben sei: „Trotzdem ordnen wir das Spiel richtig ein. Da wird keiner nach Hause gehen und sagen, wir haben heute die Sterne vom Himmel gespielt, sondern das war eher kampfbetont.“

Trainer Niko Kovac sah die Leistung seiner Mannschaft ebenfalls positiv, hob jedoch die Stärke des Gegners hervor und sprach auch von dem nötigen Glück: „Wir freuen uns, dass wir weitergekommen sind, aber ich habe auch Mitgefühl mit der Eintracht, weil ich weiß, wie schwer es sich anfühlt, wenn man ausscheidet. Es war für uns so schwer, weil die Eintracht gut war. Sie hat mit dem Stadion und ihrem Publikum einen Vorteil gehabt, den sie gut genutzt hat. Man muss im Pokal aber nicht zelebrieren, man muss nur weiterkommen und alles geben. Das haben die Jungs von der ersten bis zur 120. Minute getan. Zum Schluss ist es Roulette.“

Geschäftsführer Lars Ricken zeigte sich ebenfalls erfreut über das Weiterkommen und sieht darin eine Chance für eine positive Entwicklung: „Solche Siege machen etwas mit der Mannschaft, wenn du siehst, wie sie miteinander feiert, wenn du siehst, was gerade in der Kabine los ist. So etwas gibt uns Rückenwind. Solche Spiele können die Initialzündung für die nächsten Wochen sein.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld.de/)

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