Champions-League-Finale 2028: München als einziger Bewerber

Champions-League-Finale 2028: München als einziger Bewerber

München hat hervorragende Chancen, im Jahr 2028 erneut das Champions-League-Finale in der Allianz Arena auszutragen. Jan-Christian Dreesen, CEO des FC Bayern, hat die Bewerbung offiziell bestätigt.

Die bayerische Landeshauptstadt könnte nur drei Jahre nach dem Champions-League-Endspiel zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand (5:0) wieder im Mittelpunkt des europäischen Klubfußballs stehen. Aktuellen Berichten zufolge ist München der einzige verbliebene Bewerber für das Finale der Königsklasse im Frühjahr 2028. Obwohl eine offizielle Bestätigung noch aussteht, deuten die Anzeichen klar auf München-Fröttmaning als Austragungsort hin.

In einem Gespräch mit t-online erläuterte Dreesen den aktuellen Stand der Bewerbung und gab den konkreten Zeitplan bekannt. Laut dem 58-Jährigen muss die Stadt München bis Juni 2026 eine formelle Bewerbung bei der UEFA einreichen: „Aktuell sind wir der einzige Bewerber“, so Dreesen. Die finale Entscheidung wird dann im September 2026 vom UEFA-Exekutivkomitee getroffen.

Obwohl die Bewerbung formal von der Stadt getragen wird, ist der FC Bayern als Eigentümer der Arena in Fröttmaning natürlich eng eingebunden. Selbst wenn der Rekordmeister dabei keine aktive Rolle übernehmen kann, ist seine Unterstützung für das Vorhaben unmissverständlich.

Dreesen macht keinen Hehl daraus, dass der FC Bayern ein erneutes Champions-League-Finale in der Allianz Arena ausdrücklich begrüßen würde: „Wir bemühen uns natürlich darum, das ist klar. Wir haben mit der Allianz Arena die perfekte Infrastruktur für so ein großes Finale, das weiß auch die UEFA“, erklärte der 58-Jährige optimistisch.

Die Allianz Arena zählt zu den modernsten Fußballstadien in Europa. Organisation, Logistik und Sicherheitskonzepte haben sich bereits bei zahlreichen Großereignissen bewährt, darunter die Champions-League-Endspiele 2012, das dramatisch verlorene „Finale dahoam“, und das letztjährige Finale.

Erhielte München erneut den Zuschlag, wäre dies ein weiterer Prestige-Erfolg für den deutschen Fußballstandort und für den FC Bayern, nach dem verpassten Endspiel 2025 die nächste Gelegenheit, die Schmach von 2012 auszubügeln. Derzeit spricht vieles dafür, dass der Weg wieder in die Münchner Arena führt. Insgesamt wäre es dann das sechste Königsklassen-Finale in der bayerischen Landeshauptstadt; die ersten drei (1979, 1993, 1997) fanden noch im Olympiastadion statt.

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