Christian Gomis wählt die legendäre Rückennummer 7 bei Schalke
Rückennummern sind oft mit Geschichten und Bedeutungen verbunden. Der neue Spieler von Schalke, Christian Gomis, hat nun eine besondere Rückennummer erhalten.
In Gelsenkirchen ist bekannt, dass Rückennummern nicht selten eine Geschichte erzählen, die mit bestimmten Spielern verknüpft ist. Einige Nummern sind geradezu legendär, da sie sofort an einen bestimmten Spieler erinnern. Diese scheinbar unauffällige Zahl auf dem Rücken kann daher auch Druck erzeugen, wie möglicherweise bei Stürmer Christian Gomis auf Schalke.
Der Neuzugang des FC Schalke 04 hat sich für die Rückennummer sieben entschieden, und der Hintergrund dieser Wahl ist etwas skurril. In seiner Kindheit war Gomis ein Fan des FC Barcelona, gleichzeitig bewunderte er jedoch auch Raul, der ironischerweise für den Erzrivalen Real Madrid spielte und später ebenfalls bei Schalke zur Klublegende wurde.
„Raul war ein großer Stürmer und ein Vorbild für mich. Deshalb habe ich mich für seine Nummer entschieden. Er war mein Kindheitsidol“, erklärte Gomis in einer Medienrunde. Trotz der berühmten Vorgeschichte verspürt er keinen Druck. „Ich bin einfach hier, um Fußball zu spielen und mich weiterzuentwickeln. Ich habe hier den besten Job der Welt und bin ein entspannter Typ.“
Interessanterweise sieht Gomis Raul nicht als den „GOAT“ („Greatest of all Time“). In der Debatte um den besten Fußballspieler der Geschichte scheint er sich eher im Team Cristiano Ronaldo zu befinden. „Lionel Messi ist ein großartiger Spieler. Ich sage nicht, dass er besser ist als Ronaldo. Ronaldo ist ebenfalls ein Weltklasse-Spieler und ein Vorbild“, betonte Gomis.
Der 25-Jährige wechselte am Deadline Day vom FC Winterthur aus der Schweiz zum FC Schalke. In der ersten Schweizer Liga erzielte Gomis in 32 Spielen sieben Tore und konnte sich damit empfehlen. In Gelsenkirchen hat er nun einen langfristigen Vertrag bis 2029 unterschrieben und soll dazu beitragen, die Offensive der Königsblauen zu beleben.