Christopher Nkunku: RB Leipzig intensiviert Gespräche mit Chelsea

Christopher Nkunku: RB Leipzig intensiviert Gespräche mit Chelsea

Die Verhandlungen um Christopher Nkunku nehmen eine neue Wendung: Der Transferkandidat des FC Bayern könnte möglicherweise zu einem anderen Klub wechseln.

München – Laut Transfer-Experte David Ornstein intensiviert RB Leipzig die Gespräche mit Chelsea über eine mögliche Rückkehr des 27-Jährigen. Im Gegensatz zum FC Bayern, der ein Leihmodell bevorzugt, streben die Sachsen einen festen Transfer an – genau das, was sowohl Nkunku als auch Chelsea favorisieren.

Nkunku selbst zeigt sich offen für eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Klub. Zwischen 2019 und 2023 spielte er bereits für Leipzig, erzielte in 172 Pflichtspielen 70 Tore und wurde zweimal DFB-Pokalsieger. Der Angreifer ist sich seiner erfolgreichen Vergangenheit bei den Roten Bullen bewusst und kann sich gut vorstellen, dort erneut eine zentrale Rolle zu übernehmen. Laut Ornstein steht eine Einigung zwar noch nicht bevor, doch Leipzig arbeitet intensiv an einer Lösung.

Für den FC Bayern ist diese Entwicklung ein erheblicher Rückschlag. Die Münchner hatten Nkunku als ihre Wunschlösung für die Offensive auserkoren. Nach dem Abgang von Kingsley Coman und den Verletzungsproblemen im Kader drängen Sportvorstand Max Eberl und Trainer Vincent Kompany auf eine Verstärkung. Allerdings erschweren Vorgaben aus der Klubspitze die Situation: Uli Hoeneß stellte klar, dass nur Leihspieler in Frage kommen, um die Personallücke kurzfristig zu schließen.

„Ich würde dringend empfehlen, den Kader mit einem Leihspieler zu ergänzen, der bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag steht“, sagte Hoeneß der Süddeutschen Zeitung. Damit setzte er Eberl und Sportdirektor Christoph Freund enge finanzielle Grenzen. Chelsea hingegen ist nur an einem festen Verkauf interessiert und forderte zuletzt rund 40 Millionen Euro plus Bonuszahlungen. Ein erstes Leihangebot der Bayern wurde bereits abgelehnt.

Jetzt könnte Leipzig profitieren. Der Red-Bull-Klub ist bereit, Geld für einen festen Deal in die Hand zu nehmen und Chelsea entgegenzukommen. Obwohl noch kein Abschluss in Sicht ist, steigt der Zeitdruck. Der Deadline Day am 1. September rückt näher, und die Bayern laufen Gefahr, ohne den gewünschten Top-Offensivmann dazustehen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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