Daniel Bauer bleibt Trainer des VfL Wolfsburg trotz Niederlage

Daniel Bauer bleibt Trainer des VfL Wolfsburg trotz Niederlage

Wird Trainer Daniel Bauer beim VfL Wolfsburg weitermachen? Diese Frage wurde von den Verantwortlichen nach der 0:4-Niederlage in Stuttgart intensiv diskutiert. Die vorläufige Antwort überrascht.

Wolfsburg - Daniel Bauer bleibt vorerst Trainer des VfL Wolfsburg. Laut Berichten von „Kicker“ und „Wolfsburger Allgemeiner Zeitung“ entschied die sportliche Leitung des abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten am Tag nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart, dass Bauer im Amt bleibt.

Mit einem der teuersten Kader der Liga ist der Volkswagen-Club auf den 17. Platz der Tabelle zurückgefallen. Bauer selbst äußerte sich nach dem Spiel in Stuttgart kritisch zur Entwicklung in Wolfsburg: „Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen. Die Atmosphäre und die Kultur innerhalb des Clubs sind aktuell nicht Bundesliga-tauglich.“

Dennoch erhält der 43-Jährige die Chance, die Mannschaft beim kommenden Nordduell gegen den Aufsteiger Hamburger SV am Samstag (15:30 Uhr/Sky) zu betreuen. Am Montag leitete er bereits das Training, gefolgt von langen Gesprächen mit dem ebenfalls stark unter Druck stehenden Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen, Sportdirektor Pirmin Schwegler und Aufsichtsrats-Chef Sebastian Rudolph.

Bauer, der zuvor als U19-Trainer tätig war, übernahm im November interimsmäßig die Nachfolge des glücklosen Niederländers Paul Simonis und wurde kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert. Inzwischen wartet der VfL seit sieben Spielen auf einen Sieg.

Nach der Niederlage in Stuttgart wurden bereits erste Trainerkandidaten gehandelt, die Bauer ersetzen könnten. Dazu zählt auch Dieter Hecking, der mit den Wolfsburgern 2015 den DFB-Pokal gewann und zuletzt beim VfL Bochum vorzeitig gehen musste.

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