Daniel Peretz blüht beim FC Southampton auf

Daniel Peretz blüht beim FC Southampton auf

Daniel Peretz entfaltet sein Potenzial als Stammtorwart beim FC Southampton, wo er auf Leihbasis vom FC Bayern München spielt. Eine Rückkehr nach München erscheint jedoch eher unwahrscheinlich.

Southampton – Die Geschichte zwischen Daniel Peretz und dem FC Bayern ist möglicherweise noch nicht zu Ende erzählt. Der 25-jährige israelische Torhüter, der derzeit beim englischen Zweitligisten FC Southampton unter Vertrag steht, lässt seine Zukunft offen und schließt eine Rückkehr an die Säbener Straße nicht aus.

In einem Interview mit der Bild-Zeitung äußerte sich Peretz nachdenklich, aber optimistisch: „Aktuell genieße ich es, jedes Spiel zu spielen. Dann sehen wir, was die Zukunft bringt. Ich habe vollstes Vertrauen, dass mich Gott an den Ort führen wird, der am besten zu mir passt.“ Er fügte hinzu: „Wenn das am Ende die Bayern sind, würde ich mich wahnsinnig freuen. Wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung.“

In Southampton hat Peretz nach einer schwierigen Zeit in München und einer wenig erfolgreichen Leihe zum HSV zu alter Stärke zurückgefunden. Er hat sich sofort als Stammtorwart etabliert und kämpft mit dem Klub um den Aufstieg in die Premier League. „Ich habe lange nicht mehr so viele Spiele am Stück absolviert. Dadurch bin ich in den Rhythmus gekommen. Das hilft mir. Von Spiel zu Spiel wächst das Selbstvertrauen, und ich fühle mich immer besser“, beschreibt er seine aktuelle Verfassung.

Trotz seiner positiven Entwicklung ist eine Rückkehr zu Bayern alles andere als sicher. Laut kicker plant der Rekordmeister nicht mehr mit Peretz und beabsichtigt, ihn im Sommer zu verkaufen, ähnlich wie bei Alexander Nübel. Zudem hat Southampton eine Kaufoption über etwa acht Millionen Euro, deren Ausübung noch nicht endgültig entschieden ist.

Menschlich bleibt Peretz dem FC Bayern jedoch verbunden. Insbesondere Kapitän Manuel Neuer war für ihn stets ein wichtiger Ansprechpartner: „Von der ersten Sekunde, die ich bei Bayern war, hat er mir geholfen. Und er ist ja nicht irgendein Torhüter, er ist der beste aller Zeiten. Wir haben regelmäßig Kontakt und gratulieren uns nach den Spielen zu guten Leistungen. Ob es nochmals für eine sportliche Zusammenarbeit reicht, bleibt abzuwarten.“ (kwa)

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